Kinder-Kultserie Die „Teletubbies“ feiern Comeback – doch es gibt Kritik 

Die Stars der Kinderserie „Teletubbies“, von links: Dipsy, Po, Tinky Winky und Laa-Laa erleben wieder gemeinsame Abenteuer

Netflix ermöglicht einen Neustart der Kinderserie „Teletubbies“, von links: Dipsy, Po, Tinky Winky und Laa-Laa erleben wieder gemeinsame Abenteuer. 

Der Streamingdienst Netflix startet die Kinderserie „Teletubbies“ im Rahmen eines Vorschulprogramms neu – mit dunkelhaarigem Sonnenbaby und bekannter Erzählerstimme. Ob das Reboot die elterlichen Gemüter erhitzt?

Netflix feiert das Comeback der „Teletubbies“: Dann heißt es wieder „Ah-Oh“ von Tinky Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po. Die vier sind ab Montag, 14. November, auf den Bildschirmen zu sehen.

Der Streamingdienst machte es sich zur Aufgabe, beliebte Kinderserien der 90er-Jahre rund um die Jahrtausendwende neu aufzurollen und zurück in die Kinderzimmer zu bringen – zum Leidwesen einiger Eltern?

Netflix: „Teletubbies“ ab 14. November verfügbar 

Immer wieder wird das Format infrage gestellt. Haben die dicklichen, flauschigen Gestalten mit ihrem tollpatschigen Auftreten und Aussagen wie „Winke-Winke“ und „Wo issi Balli?“ pädagogisch negative Auswirkungen auf die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer?

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Der US-amerikanische baptistisch-fundamentalistische und rechtsorientierte Pastor und Fernsehprediger Jerry Falwell warf der Sendung bereits Ende der 90er-Jahre „LGBTQ-Propaganda“ vor.

Auf die Vorwürfe, Tinky Winky würde eine Tasche tragen, die gay-pride-Farbe Lila haben und seine Antenne in Form eines Dreiecks als gay-pride-Symbol tragen, reagierte der Leiter der Produktionsfirma Ken Viselman schon damals aufgeschlossen und gelassen: „Er ist nicht hetero. Er ist nicht homosexuell. Er ist nur eine Figur in einer Kinderserie. Ich denke, wir sollten die Teletubbies einfach im ‚Teletubbyland‘ spielen lassen und nicht versuchen, sie zu definieren.“

Netflix: Streamingdienst setzt auf neues Vorschulprogramm 

Netflix traut sich an einen Neustart der Serie heran. Die vier „Teletubbies“ beginnen den Tag mit der aufgehenden Sonne und einem Kinderlachen, schließlich liegen eine Menge Abenteuer vor der Truppe.

Der „Unbreakable Kimmy Schmidt-Star“ Tituss Burgess taucht ein ins „Teletubbyland“ und erzählt die Geschichten der bunten Figuren. Pro Folge soll es auch ein „Tummy Tales“-Lied geben, um die ganze Familie zum Tanzen anzuregen.

Im Rahmen des Vorschulprogramms können auch die „Spirit Rangers“ (Montag, 10. Oktober), „Waffles + Mochi's Restaurant“ (Montag, 17. Oktober), „Gabby's Dollhouse“ (Dienstag, 1. November) und „StoryBots“ (Montag, 21. November) gestreamt werden. (tsch)

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