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Drama um Christoph HerbstIm neuen Film spielt der TV-Star einen todkranken Vater.

Kinostart - «Sommer auf Asphalt»

Copyright: Frizzi Kurkhaus/Wüste Medien/dpa

Christoph Maria Herbst und Mala Emde sind in der Vater-Tochter-Geschichte zu sehen.

Herbst mit Schock-Diagnose: Seine Tochter ahnt nichts.

Christoph Maria Herbst mit Schock-Diagnose – Tochter ahnt nichts von seinem dunklen Geheimnis Das Leben von Fahrradkurierin Les ist schnell, frei und chaotisch. Doch als ihr Vater Bert unerwartet vor der Tür steht, gerät alles aus den Fugen. Denn er verbirgt eine Wahrheit, die alles verändert.

Im neuen Film „Sommer auf Asphalt“ spielt Christoph Maria Herbst den Vater Bert, der nach langer Funkstille plötzlich bei seiner Tochter Les (Mala Emde) auftaucht. Offiziell will er nur Urlaub machen. Die schreckliche Wahrheit behält er für sich: Bei ihm wurde ein Gehirntumor diagnostiziert.

Les lebt als Fahrradkurierin in den Tag hinein, ohne große Pläne. Abends hängt sie mit ihrem Kollektiv „Pedalpilot“ ab – einer anarchischen Gemeinschaft mit eigenen Regeln. Widerwillig nimmt sie ihren Vater für eine kurze Zeit auf.

Vater mischt sich ein – mit fatalen Folgen

Doch Bert kann nicht anders: Kaum angekommen, fängt er an, sich in ihr Leben einzumischen, repariert Dinge und will Ordnung schaffen. Les ist von seiner Anwesenheit nur noch genervt. Sie schwingt sich auf ihr Rennrad, um abzuhauen – und prallt gegen ein Auto. Diagnose: Krankenhaus.

Damit fällt sie als Kurierin aus. Um ihr Kollektiv nicht hängen zu lassen, passiert das Unerwartete: Ihr Vater Bert springt für ihre Touren ein. Anfangs ist er vom Tempo und der Anstrengung völlig überfordert, doch langsam findet er sich in der skurrilen Gemeinschaft der Kuriere zurecht.

Plötzlich schwanger – und der Papa wird zum Kurier

Währenddessen gerät auch Les’ Privatleben komplett durcheinander: Eine ungewollte Schwangerschaft stellt sich heraus. Ihr Kollege Tyler (Aaron Hilmer) ist der Vater, der die Neuigkeit total locker aufnimmt und sofort von „cooler Elternschaft“ sowie einem „Bike-Baby“ träumt.

Für Les ein Albtraum. Sie kann mit der Vorstellung, Mutter zu werden, überhaupt nichts anfangen und hadert mit der Entscheidung. Sie selbst beschreibt sich als jemand, der sich hauptsächlich zu Frauen hingezogen fühlt, was ihre Distanz zur Schwangerschaft noch verstärkt.

Leise Töne statt großer Gefühle

Regisseur Simon Ostermann („Oh Hell“) entscheidet sich in seiner Vater-Tochter-Geschichte für Zurückhaltung statt großer Gesten. Die Annäherung zwischen Les und ihrem Vater passiert in kleinen, beinahe unspektakulären Etappen. Bert bleibt die ganze Zeit über kontrolliert und wahrt seine Fassade, selbst in Momenten, die nach einem emotionalen Ausbruch schreien.

Kinostart - «Sommer auf Asphalt»

Copyright: Frizzi Kurkhaus/Wüste Medien/dpa

Les ist ungewollt schwanger von ihrem Kollegen Tyler, gespielt von Aaron Hilmer (links).

Auch das Zusammenspiel der Stars Christoph Maria Herbst („Der Wixxer“) und Mala Emde („Köln 75“) bleibt auffallend leise. Weder starke emotionale Reibung noch lustige Schlagabtäusche entwickeln sich zwischen den beiden. Selbst der angedeutete Konflikt mit Les’ Mutter wird nicht weiter verfolgt.

„Sommer auf Asphalt“ ist ein beobachtender Film, der auf die ganz großen dramatischen Momente verzichtet. Für Witz sorgt vor allem das Fahrradkurier-Kollektiv mit seinen schrägen Figuren und derben Sprüchen. Besonders die Figur Tyler sorgt für komische Momente, etwa als er Bert mustert und trocken feststellt, seine Tochter habe „dieselben Wimpern“.

Der Streifen schildert glaubhaft eine Familienbeziehung, die zerbricht und gleichzeitig neu entsteht, ohne dabei auf laute Effekte zu setzen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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