„Ich kann ihm nicht helfen“: Im Drama um Buckelwal Timmy hat Sarah Connor keine Hoffnung mehr. Die Fans der Sängerin und Meeresschutzaktivistin zeigten dafür wenig Verständnis.
Buckelwal-DramaSarah Connor schaltet sich ein – und muss sich Fan-Kritik gefallen lassen

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Sarah Connor ist neben ihrem Beruf als Sängerin seit Jahren als Meeresschutzaktivistin aktiv. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)
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Das Schicksal von Buckelwal Timmy bewegt derzeit ganz Deutschland. Nach knapp zwei Wochen in der Bucht von Poel nahe Wismar sind die Überlebenschancen für den Meeressäuger laut Experten sehr gering.
Nun meldete sich auch Sarah Connor in der Diskussion zu Wort. „Ich verstehe eure Anteilnahme und Sorge um den gestrandeten Buckelwal“, schrieb die Sängerin und Meeresschutzaktivistin bei Instagram. „Ich weiß, ihr wollt am liebsten, dass ich mir als Hobby-Meeresbiologin und Aktivistin ein Super-Woman-Cape umwerfe und den Wal retten gehe.“
„Sehr enttäuschend“: Fans reagieren auf Sarah Connors Statement
Aktuell träfen täglich mehrere hundert Nachricht zu dem Thema bei ihr ein. Doch auch Connor scheint die Hoffnung auf eine Rettung des Wals aufgegeben zu haben, wie sie verdeutlicht: „So gerne ich in meinen Wetsuit springen und den Wal befreien würde ... Ich kann ihm nicht helfen. Und wohl auch niemand anders mehr.“
Ein besonders großes Problem sei laut Auffassung der 45-Jährigen das Netz, das sich im Maul des Tieres verfangen hat. „Man kann es nicht ohne Weiteres herausziehen, denn niemand weiß, ob der Wal bereits große Mengen davon im Magen hat, und ob es sich um die Organe gelegt hat.“ Deswegen würden die Überlebenschancen von Timmy zusätzlich beeinträchtigt, erklärte Sarah Connor.
Bei einigen ihrer Fans kommt die Haltung der Sängerin nicht gut an. „Ein Wal, der so kämpft, darf einfach nicht zum sterben verurteilt werden. Woher nehmen sich einige das Recht raus, über dieses Wildtier zu entscheiden?“, kritisierte eine Instagram-Nutzerin in den Kommentaren. Noch deutlicher wurde eine weitere Userin: „Sehr enttäuschend, was du hier sagst. Wow, bin sprachlos, dass du wegguckst!“
Eine andere Kommentatorin nahm auf die Initiative von MediaMarkt-Gründer Walter Gunz Bezug, der für eine Rettungsmission plädiert hatte: „Schneid dir mal eine Scheibe von MediaMarkt-Gründer Walter Gunz ab!“ Eine andere Instagram-Nutzerin zeigte sich ebenfalls enttäuscht von Sarah Connor: „Schade, dass du zum Munde der Politiker sprichst.“ (tsch)
