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„Bridgerton“ Scharfe Kritik an Staffel zwei: „Rituale, von denen Inder noch nie gehört haben“

Teile der Schauspielerinnen aus der Netflix-Serie „Bridgerton“.

Inhalte der Netflix-Serie Bridgerton werden scharf kritisiert. Das Bild ist am 19. Oktober 2019 entstanden.

„Bridgerton“: Die Serie auf Netflix ist von Erfolg gekrönt. Doch nicht alle Zuschauerinnen und Zuschauer haben ausschließlich Lob parat. Besonders aus einem Land kommt scharfe Kritik.

„Bridgerton“ ist aktuell in aller Munde. Die zweite Staffel der erfolgreichen Serie ist seit März 2022 auf Netflix zu sehen. Bereits jetzt freuen sich die eingefleischten Fans auf Staffel Nummer drei und vier, die vom Streamingdienst bereits angekündigt wurden.

Doch für die aktuelle Staffel der Serie gibt es nicht nur Lob. Zuletzt wurden nämlich auch viele kritische Stimmen laut. Dabei im Mittelpunkt: Die Darstellung der indischen Kultur.

„Bridgerton“: Kritik für die Darstellung der indischen Kultur

Die wird in „Bridgerton“ rund um die indische Familie Sharma zum Thema, die in den 1820ern von Bombay nach London zieht, um dort einen Mann für Edwina (gespielt von Charithra Chandran) zu finden.

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In einem Beitrag bei „VICE India“ schreibt die Journalistin Dhvani Solani, dass es aus Indien sehr unterschiedliche Reaktionen auf die Netflix-Serie gegeben hätte. Das zeigen auch einige Kommentare auf Twitter.

Solani kritisiert besonders die „vollständige Beschönigung der kolonialen Vergangenheit und einige exotische indische Rituale“, von denen selbst Inder noch nie gehört hätten.

Zudem seien Begriffe falsch ausgesprochen worden. So würde das Wort „Maruli“ benutzt, das aber gar nicht existiere. Die Journalistin vermutet, dass „Murali“ (Deutsch: Flöte) gemeint sein dürfte.

Ein weiterer Kritikpunkt ist eine Szene, in der Edwina in einer Folge Anthony fragt, ob er Ghalib gelesen hätte. Der indische Dichter Mirza Ghalib würde an dieser Stelle falsch ausgesprochen.

Das sei zwar irritierend, aber verzeihlich: „Sie spricht es als „Guhleeb“ aus, was, obwohl wir unseren weißen Brüdern und Schwestern die Betonung verzeihen, untypisch für jemanden ist, der sein ganzes Leben in Südasien gelebt hat“, so die Journalistin.

„Bridgerton“: Zuschauern irritiert über historischen Fehler

Was Solani aber besonders kritisiert, ist ein historischer Fehler: Dichter Mirza Ghalib wurde 1797 geboren, „Bridgerton“ spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Heißt, Ghalib sei „zu dem Zeitpunkt, an dem die Show beginnt, erst 16 Jahre alt gewesen und hatte noch keine großen Werke zu seinem Namen.“

Trotz allem Ärger erklärt die Journalistin aber auch, dass sie froh darüber sei, dass die indische Kultur in der erfolgreichen Serie überhaupt vertreten sei.

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