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Drama auf BühneBoygroup-Ikone völlig verändert – Fans in großer Sorge

So traten Boyzone am Freitag in London auf: Keith Duffy, Ronan Keating und Shane Lynch legten sich ins Zeug, Kollege Mikey Graham zeigte sich kaum.

Copyright: IMAGO/Capital Pictures

So traten Boyzone am Freitag in London auf: Keith Duffy, Ronan Keating und Shane Lynch legten sich ins Zeug, Kollege Mikey Graham zeigte sich kaum.

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Bei den letzten Boyzone-Konzerten saß Mikey Graham fast die ganze Zeit. Sein Zustand löst im Netz eine Welle der Besorgnis aus.

Gänsehaut-Momente im Emirates Stadium in London! Die Abschiedstour der irischen Pop-Gruppe Boyzone wurde am letzten Wochenende zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Alle Augen richteten sich auf Mikey Graham, denn sein gesundheitlicher Zustand und seine äußerliche Veränderung schockierten die anwesenden Zuschauer zutiefst.

Einem Bericht der „Daily Mail“ zufolge machte der 53-Jährige einen sichtlich angeschlagenen Eindruck. Auffällig war eine starke Gewichtszunahme, die der Musiker schon früher auf emotionales Essen während schwieriger Phasen zurückgeführt hatte. Sein Erscheinungsbild sorgte sowohl im Stadion als auch online für große Sorge unter den Anhängern.

Mikey Graham: Auftritt fast komplett im Sitzen

Zuerst starteten seine Bandkollegen Keith Duffy, Shane Lynch und Ronan Keating die „Two For The Road“-Shows nur zu dritt. Mikey Graham, 53 Jahre alt, kam erst mit Verspätung dazu. Seinen kurzen Auftritt absolvierte er für drei Songs auf einem Stuhl sitzend. Nur für die Zugabe, Ronan Keatings Solo-Hit „Life Is A Rollercoaster“, stand er auf.

In den sozialen Medien sorgte die Performance für heftige Reaktionen. Während einige Online-Trolle gehässige Kommentare über das Erscheinungsbild des Musikers abgaben, formierte sich blitzschnell eine riesige Welle der Unterstützung. Unzählige Anhänger nahmen Graham gegen die Attacken in Schutz, zeigten sich zutiefst beunruhigt und feierten seinen Mut, trotz der sichtbaren persönlichen Probleme wieder aufzutreten.

Rückkehr auf die Bühne: Ein riesiger Kraftakt für das Pop-Idol

Die Besorgnis hat einen ernsten Hintergrund. In der Dokumentation „Boyzone: No Matter What“, die im Jahr 2025 veröffentlicht wurde, sprach Graham selbst ganz offen. Er thematisierte seine jahrelangen Auseinandersetzungen mit Depressionen, Alkohol und Gewichtsschwankungen während seiner Karriere im Showgeschäft.

In dem Film erklärte Graham sogar, dass er nicht mehr mit der Gruppe auf die Bühne wolle. Dies diene seinem Selbstschutz und solle ein Wiederkehren von Frust und Depressionen verhindern. Seine Zusage für die letzten Auftritte wird von vielen Fans deshalb als eine enorme persönliche Leistung angesehen.

Die Band, die 1993 vom Musikmanager Louis Walsh gegründet wurde, stieg zu einer der erfolgreichsten Pop-Gruppen der 90er auf. Die irische Formation landete mit globalen Hits wie „Words“ oder „No Matter What“ weltweite Erfolge. Allein im Vereinigten Königreich erreichten sie sechs Nummer-eins-Platzierungen.

Ab dem Jahr 2000 ging die Band für mehrere Jahre getrennte Wege und die Mitglieder starteten Solo-Karrieren. Doch während Ronan Keating dauerhaft erfolgreich war, scheiterte Grahams einziges Solo-Album „Meet Me Halfway“ im Jahr 2001 kläglich.

Ein Comeback der Gruppe wurde sechs Jahre danach verkündet. Dieses wurde aber nur zwei Jahre später vom tragischen, plötzlichen Tod des Bandkollegen Stephen Gately überschattet. Die übrigen Mitglieder machten als Quartett weiter. Ihre Karriere endete schließlich im Jahr 2026, als sie mit ihren finalen Auftritten ihren Abschied von der Bühne feierten. (jag)

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