Ein einziges Wort löste einen Shitstorm aus. Comedian Bernhard Hoëcker berichtet von einer krassen Erfahrung.
Komiker bezieht deutlich StellungBernhard Hoëcker: „Sind Sie jetzt auch linksgrünversifft?“

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Bernhard Hoëcker beim Deutschen Fernsehpreis 2026 in Köln
Bernhard Hoëcker (56) hat sich jetzt klar zur hitzigen Gender-Debatte positioniert. Im Gespräch mit Moderatorin Bettina Böttinger (70) im Podcast „Zwischen den Zeilen“ schilderte der Komiker eine Beobachtung, die tief blicken lässt. Seiner Erfahrung nach ist das Gendern im Alltag kaum ein Problem – zumindest, was Forderungen angeht.
Der TV-Star erzählte, dass er noch nie per Mail oder persönlich aufgefordert wurde, gendergerechte Sprache zu nutzen. Doch als er selbst einmal das Wort „Gästin“ verwendete, sei die Reaktion heftig gewesen. Ihm sei sofort vorgeworfen worden: „Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr, sind Sie jetzt linksgrünversifft?“. Das berichtet „Merkur“.
Ein Wort als politisches Bekenntnis
Für den Entertainer ist dieser Vorfall ein klares Zeichen dafür, wie politisch die Auseinandersetzung um Sprache mittlerweile ist. Der Konflikt liege seiner Meinung nach weniger bei den Menschen, die gendern, sondern vielmehr bei denen, die diese Sprachform strikt ablehnen.
Ein einziges Wort werde sofort als ideologisches Bekenntnis gewertet und führe zu Urteilen über die politische Gesinnung.
Mit seiner Beobachtung steht Hoëcker in einer breiten Debatte. Schlagersängerin Melissa Naschenweng (36) etwa begründet ihren Verzicht auf das Gendern mit praktischen Erwägungen, da sie es als umständlich empfindet.
Schauspieler Heiner Lauterbach (73) stellt den Nutzen grundsätzlich infrage und bezweifelt, dass sich Frauen bei Begriffen wie „Studenten“ früher nicht angesprochen gefühlt hätten. (red)
