Riesen-Zoff in den USA! Der amerikanische Darsteller Ben Stiller ist außer sich vor Wut auf die Regierung. Ein Clip aus seinem Hit-Film „Tropic Thunder“ tauchte in einem Kriegsvideo auf. Stillers Ansage ist eine schallende Ohrfeige.
„Krieg ist kein Film“Hollywood-Star Ben Stiller legt sich mit dem Weißen Haus an

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US-Schauspieler Ben Stiller will nicht, dass die US-Regierung Material aus seinen Filmen verwendet. (Archivbild)
Die Filmgröße verlangte von der US-Regierungszentrale, eine Sequenz aus seinem Werk „Tropic Thunder“ umgehend aus einem Propaganda-Video zum Iran-Krieg zu löschen. „Wir haben euch nie die Genehmigung gegeben und haben kein Interesse daran, ein Teil eurer Propaganda-Maschinerie zu sein“, teilte Stiller über den Dienst X mit, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet. Seine Botschaft beendete er mit dem unmissverständlichen Satz: „Krieg ist kein Film.“
Kino-Szenen für Werbezwecke im Krieg
Die US-Regierung hatte das Video etwa sieben Tage nach Beginn des Iran-Konflikts ebenfalls über die Plattform X geteilt. Der Titel lautet: „Gerechtigkeit auf amerikanische Art“. Bei dem Video handelt es sich um eine Montage unterschiedlicher Kinostreifen – neben „Tropic Thunder“ sind darin auch Ausschnitte aus „Top Gun“ sowie „Iron Man 2“ enthalten.
Diese erfundenen Aufnahmen werden mit echten Sequenzen vermengt, in denen zum Beispiel der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth zu sehen ist. Bei der Action-Satire „Tropic Thunder“, die 2008 erschien, war Stiller nicht nur als Autor und Produzent tätig, sondern übernahm auch die Regie und verkörperte die Hauptfigur.
Immer wieder das gleiche Spiel: Promis wehren sich
Dies ist kein erstmaliger Vorfall, bei dem die amerikanische Regierung populäres Material aus Musik oder Film für sich beansprucht. Regelmäßig beschweren sich deshalb Berühmtheiten über die unerlaubte Verwendung ihrer kreativen Werke, so wie kürzlich die Musikerin Sabrina Carpenter. (red)
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