He-Man ist zurück! So schrill ist der neue Kinofilm.
Bei der Macht von GrayskullKult-Held der 80er kehrt zurück – so wird der neue Kinofilm

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Queen-Gitarrist Brian May wirkte am Soundtrack des Films mit. (Archivbild)
Bei der Macht von Grayskull! He-Man ist zurück – und so schrill ist der neue Kinofilm
Wer in den 80ern aufwuchs, für den war er ein Held: He-Man. Ein weltweites Phänomen, das auch im Rheinland die Kinderzimmer eroberte. Jetzt, fast 40 Jahre später, kehrt der Muskelprotz aus der Welt Eternia zurück auf die große Leinwand.
Im neuen Film «Masters of the Universe» schlüpft der Brite Nicholas Galitzine in die Rolle von Prinz Adam. Mit seinem Zauberschwert und dem legendären Spruch «Bei der Macht von Grayskull, ich habe die Kraft!» wird er zum stärksten Mann des Universums.
„Im Lendenschurz die Bösewichte verprügeln“
«Natürlich habe ich einen gewissen Druck gespürt, allein schon, weil ich einer so ikonischen Figur gerecht werden wollte», verrät Galitzine, der selbst erst 1994 geboren wurde, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Doch die Anspannung wich dem Vergnügen: «Ehe man sich versieht, steht man am Set im Lendenschurz und verprügelt die Bösewichte. Das macht einfach riesigen Spaß.»
An seiner Seite stehen weitere große Stars: Idris Elba («Thor: Tag der Entscheidung») spielt Duncan, auch Man-at-Arms genannt. Oscar-Gewinner Jared Leto («Dallas Buyers Club») mimt den Schurken Skeletor – ist aber hinter dem Knochengesicht mit visuellen Effekten nicht zu erkennen. Serien-Star Camila Mendes («Riverdale») ist als Duncans Tochter Teela dabei.
Vom Außenseiter zum Retter von Eternia
Die Handlung startet mit einem jungen Prinz Adam, der seinem Vater, König Randor, Sorgen macht. Als Skeletor Eternia überfällt, wird Adam zur Sicherheit auf die Erde verbannt, die Heimatwelt seiner Mutter. Dabei geht ihm aber sein Zauberschwert verloren, das ihm den Weg zurück zeigen soll.
Jahre später lebt Adam im Exil und blamiert sich bei Dates, weil ihm niemand die Prinzen-Story abkauft. Bei der Arbeit fällt er auf, weil er online nach Schwertern sucht. Als er es endlich findet, kann er nach Eternia zurück. Doch dort herrscht inzwischen Skeletor. Der einst schmächtige Adam muss sein Schicksal annehmen und sich fiesen Kreaturen wie Trap-Jaw oder Beast-Man stellen.
Knallbunt, schrill und „ein bisschen albern“
Regisseur Travis Knight, der schon das „Transformers“-Spin-off „Bumblebee“ drehte, wollte den Geist der alten Zeichentrickserie einfangen. «Da gab es Science-Fiction und Fantasy, Roboter und Laserpistolen, Barbaren in pelzigen Lendenschurzen mit riesigen Schwertern – und überall diese verrückte, knallbunte Farbenpracht», so Knight. „Es war so seltsam, so eigenwillig, ein bisschen albern und gleichzeitig unglaublich unterhaltsam.“
Und genau so ist der Film geworden: schrill, bunt und mit Kostümen, die an Cosplay erinnern. Darauf muss man sich einlassen. Anders als der Kinofilm von 1987 mit Dolph Lundgren, der an den Kassen scheiterte, lehnt sich die Neuverfilmung stark an den Look der Serie an. «Fans sollen sofort erkennen, dass das Eternia ist», sagt Knight. «Das sind die Figuren, die sie kennen und lieben.»
Starke Gags, aber schwache Dialoge
Die Story ist simpel wie eine Cartoon-Folge, und schauspielerisch sollte man nicht zu viel erwarten. Die Dialoge sind oft unfreiwillig komisch. Ein Beispiel gefällig? „Warum macht er das?“ – „Weil er bösartig ist.“
Dafür punktet der Film mit viel Humor und Selbstironie. Aber Achtung: Nicht alle Witze sind jugendfrei. Für Fans gibt es unzählige Anspielungen und Easter Eggs – bleibt also unbedingt beim Abspann sitzen! Ein weiteres Highlight ist die Musik von Komponist Daniel Pemberton, der sich Queen-Gitarrist Brian May ins Studio holte. Das Ergebnis erinnert bewusst an den Kultfilm „Flash Gordon“.
Fast 20 Jahre hat es von den ersten Gerüchten bis zum fertigen Film gedauert. Für langjährige He-Man-Fans ist „Masters of the Universe“ ein kurzweiliges Vergnügen voller Nostalgie und Fanservice. Ob der bewusst kitschige Spaß auch ein neues, breites Publikum begeistern kann, wird sich zeigen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
