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Begräbnis der Queen Eine Million Menschen in England erwartet  – doch nicht jeder ist erwünscht

Menschen stehen Schlange, um am Sarg von Königin Elizabeth II. vorbeizugehen, der auf dem Katafalk in der Westminster Hall aufgebahrt ist.

Viele Menschen werden zum Begräbnis von der Queen Elizabeth II. in England erwartet, doch nicht jeder ist erwünscht. Das Foto zeigt den Sarg der Queen am 17. September 2022.

Die Vorbereitungen in England, für den Ansturm zum Begräbnis von Queen Elizabeth II. laufen auf Hochtouren. Es werden zahlreiche Gäste erwartet – doch nicht jeder ist willkommen.

Die britische Hauptstadt rüstet sich für eine logistische Höchstleistung: Zum Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. erwartet die Behörde Transport for London (TfL) am Montag (19. September 2022) rund eine Million Besucher.

Zahlreiche Menschen aus der britischen Regierung sowie Staats- und Regierungschefs aus aller Welt wurden extra zum Begräbnis der Queen eingeladen. Doch nicht alle sind erwünscht ...

Begräbnis von Queen Elizabeth II.: Nicht jeder ist erwünscht

Neben US-Präsident Joe Biden reisen auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach England an. 

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Doch die Ankündigung, dass auch der brasilianische Präsident, Jair Bolsonaro und der Kronprinz von Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, anreisen werden, sorgte für reichlich Kritik, das berichtet die „Tagesschau“

Unter anderem wird dem Kronprinzen von Saudi-Arabien vorgeworfen, verantwortlich für einen brutalen Mord an einem Journalisten zu sein. Die Witwe des verstorbenen Journalisten äußerte sich gegenüber dem britischen Nachrichtenportal „The Guardian“. Sie sieht die Reise des Kronprinzen als „Schande“ für das Andenken von Queen Elizabeth II.

Vorbereitungen in England laufen: Eine Million Menschen erwartet

„Wir sind auf einen der verkehrsreichsten Tage vorbereitet, die Transport for London je erlebt hat. Es ist schwer, genau zu sagen, wie viele Menschen zusätzlich reisen werden, aber wir stellen uns auf potenziell eine Million Menschen ein“, das teilte Behördenchef Andy Byford der Nachrichtenagentur PA mit.

Mitarbeiter aus allen Bereichen der Organisation arbeiteten daran, dass Besucher und Besucherinnen in der Stadt herumkommen könnten. Das Staatsbegräbnis beginnt am Montag (19. September 2022) um 12.00 Uhr (MESZ) in der Westminster Abbey.

Der Vorsitzende des Schienennetzbetreibers Network Rail, Peter Hendy, warnte vor „extrem stark frequentierten“ Zügen. „Dies ist der größte Einsatz im öffentlichen Verkehr seit den Olympischen und Paralympischen Spielen in London 2012.“ Man arbeite eng mit allen Zugbetreibern zusammen.

Am Montag werden den Angaben zufolge rund 250 zusätzliche Zugverbindungen verkehren – darunter auch einige Nachtzüge. Zudem werden geplante Autobahnsperrungen in ganz England ausgesetzt, um die Gefahr einer Überlastung des Verkehrsnetzes am Montagnachmittag zu minimieren, wenn Besucher die Hauptstadt wieder verlassen. (dpa/kvk)

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