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„Jetzt ist mein Leben zu Ende“Rapperin Badmómzjay über ihre Abtreibung und Horror-Beziehung

Badmómzjay

Copyright: Annette Riedl/dpa

Die Rapperin Badmómzjay wurde Ende vergangenen Jahres vom Magazin «Glamour» als «Gamechanger» geehrt. (Archivbild)

Die junge Rapperin spricht über die dunkelste Zeit ihres Lebens.

Die Musikerin Badmómzjay hat eine Enthüllung über ihre Abtreibung gemacht. Gegenüber dem Magazin «Stern» offenbarte die 23-Jährige, dass sie im Winter 2024 herausfand, ein Kind zu erwarten, wie die dpa berichtet. Ihre erste Reaktion: «Ich habe sofort angefangen zu weinen. Da war Angst.»

«Ich dachte: Jetzt ist mein Leben zu Ende. Ich wusste, ich will jetzt kein Kind», erklärte sie. Der Hintergrund für diese Entscheidung sei eine toxische Partnerschaft gewesen. «Er war übergriffig, hat mich mental und körperlich missbraucht. Von diesem Mann kann ich doch kein Kind bekommen, dachte ich», äußerte die Künstlerin (bekannt durch „Ohne Dich“), die aus Brandenburg stammt und bürgerlich Jordan Napieray heißt.

„Ich habe das verkackt“: Die schweren Schuldgefühle

Zu dem Eingriff selbst äußerte sie sich mit drastischen Worten: «Es war das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat.» Danach plagten sie Schuldvorwürfe. «Ich dachte: Ich konnte keine Mama sein für mein Kind. Ich konnte dir kein Leben schenken. Und ich habe das verkackt, weil ich mir jemanden ausgesucht habe, der schlimm zu mir ist.»

Flucht aus der Gewalt: „Hätte sterben können“

Über die Beendigung ihrer damaligen Partnerschaft berichtete Badmómzjay: «Es gab einen Tag, an dem etwas so Schlimmes passierte, dass ich hätte sterben können. Da bin ich endlich gegangen.»

Nach dem Beziehungsende habe der Mann sie weiter terrorisiert: «monatelang gestalkt, stand immer wieder vor der Tür, trat dagegen, rief ständig an». Die Polizei sei zu einem häufigen Gast geworden. «Die Polizei musste immer wieder kommen, die hat fast bei mir gewohnt. Bis heute kommen Nachrichten über Fake-Accounts, bis heute kommen Drohungen.» Sie sei immer noch dabei, diese Geschehnisse aufzuarbeiten.

In ihren sehr privaten Liedern verarbeitet Badmómzjay oft Motive wie Selbstwertgefühl, Eigenständigkeit, Sexismus oder ihre eigenen Befürchtungen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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