Arnold Schwarzenegger Drastische Worte zum Ukraine-Krieg – schwere Vorwürfe an Europa

Seit Ende Februar herrscht in Europa Krieg. Und es ist kein Ende in Sicht. Jetzt meldet sich auch Schauspieler Arnold Schwarzenegger und findet drastische Worte. 

Actionfilm-Legende und Ex-Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, fand am Dienstag (14. Juni) auf dem von seiner Initiative organisierten Klimaschutz-Gipfel „Austrian World Summit – The Schwarzenegger Climate Initiative“ drastische Worte zum Krieg in der Ukraine.

Schwarzenegger: „Egal, wie man es sich anschaut, wir haben Blut an unseren Händen, weil wir den Krieg finanzieren.“ 

Der Schauspieler war aus Toronto per Video zugeschaltet. Arnold Schwarzenegger resümierte: „Die 1300 Geschosse, die Russland in den ersten zwei Monate des Krieges auf ukrainische Städte gefeuert hätte, kosteten 7,7 Milliarden Euro.“

Arnold Schwarzenegger spricht über Finanzierung des Ukraine-Krieges 

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In der gleichen Zeit habe Europa, so Schwarzenegger, „ 44 Milliarden Euro für Brennstoffe“ an Russland gezahlt.

Aus Sicht Russlands sei es zwar ärgerlich, „Soldaten und ihre Ausrüstung [zu] verlieren, die Panzer, die Flugzeuge und all diese Dinge“, zitiert „Bild“ Schwarzenegger.

Doch Wladimir Putin könne immerhin denken: „Wenigstens müssen wir nicht für diesen Krieg bezahlen. Die Europäer schicken uns das Geld. Sie zahlen für den Krieg.“

Der gebürtige Österreicher spricht über die dringende Notwendigkeit, alles zu tun, „was wir tun können, um unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beenden“.

Arnold Schwarzenegger: Nutzung fossiler Brennstoffe beenden

Arnold Schwarzenegger setzt sich seit vielen Jahren gegen Umweltverschmutzung und für den Klimaschutz ein. Für ihn ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine nur ein weiterer, wenngleich nicht unbedeutenderer Grund, so schnell wie möglich aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auszusteigen.

„Wir müssen Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems. Scheitern ist hier keine Option“, betont Schwarzenegger. 

Russland verzeichnete einer Analyse zufolge in den ersten hundert Tagen des Krieges 93 Milliarden Euro an Einnahmen aus dem Export fossiler Brennstoffe. Dabei ist die EU noch immer der mit Abstand größte Abnehmer russischen Gases und Erdöls. (jba)

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