Schock-Szenen Beliebte Sängerin lässt sich bei Dreh Messer in den Bauch rammen

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Heftige Szene: In ihrem neuen Musikvideo lässt sich Antonia aus Tirol ein Messer in den Bauch rammen. Natürlich eine nachgestellte Szene.

Köln – Es sind Schock-Szenen, die unter die Haut gehen. Ein Mann sticht mit einem Messer auf Sängerin Antonia aus Tirol (41) ein, dann bleibt sie blutüberströmt auf dem Boden liegen. 

  • Antonia aus Tirol: Schock-Szene in neuem Musikvideo
  • Sängerin lässt sich bei Video-Dreh Messer in den Bauch rammen
  • Antonia aus Tirol will mit heftigen Szenen auf wichtiges Thema aufmerksam machen

Antonia aus Tirol: Messer im Bauch – Hinweis auf häusliche Gewalt

Später wird die Szenerie als Tatort dargestellt, an dem Mitarbeiter der Spurensicherung Nummerntafeln aufstellen. Die Sängerin will damit auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen: häusliche Gewalt.

Seit einiger Zeit hat sie sich selbst einen Imagewechsel verpasst. Statt Schlager singt die 41-Jährige neuerdings große Rock-Hits in eigenen Versionen. Die Videos sorgen dabei immer wieder für Aufsehen. Im Clip zu Antonia aus Tirols Version von Elvis' „Jailhouse Rock“ wurde sie „vergewaltigt“.

Jetzt, im Video zu „She's in love with you“ (im Original von Suzi Quatro) lässt sie sich ein Messer in den Bauch rammen.

Antonia aus Tirol: Schock-Szene in neuem Musikvideo – Warnung auf Youtube

Auf Instagram schreibt die Sängerin dazu: „Mir war klar, dass ich mit meinem neuen Musik Video zu 'She's in love with you' polarisieren werde. Häusliche Gewalt!!! Ich will auf dieses Thema aufmerksam machen und das ungeschönt.“

Tatsächlich nimmt sie sich in dem Video nicht zurück. Die Messer-Szene ist der Höhepunkt einer Gewaltorgie. In dem Clip wird sie etwa auch so heftig gegen eine Glaswand geschleudert, dass die Stirn blutet. Immer wieder sind Frauen mit den Spuren von Gewalteinwirkung zu sehen. Auf Youtube ist das Video mit folgendem Hinweis versehen: „Wir empfehlen das Video aufgrund realistisch nachgestellter Szenen dieser Thematik erst ab 16 Jahren!“

Antonia schreibt auf Instagram weiter: „Jede dritte Frau war Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Ich bin wirklich geschockt und kann es sicher nicht annähernd nachempfinden, wie es diesen Frauen geht, aber ich will nicht wegsehen. Ich bin erschüttert, dass so etwas heute immer noch stattfindet. Ich finde, man sollte helfen und melden, wenn hinter verschlossenen Türen erwachsenen Menschen und Kindern Gewalt angetan wird.“

Antonia aus Tirol will mit heftigen Szenen auf wichtiges Thema aufmerksam machen

Und auch für diejenigen, die ihre kompromisslose Darstellung nicht nachvollziehen können, hat sie eine klare Botschaft.

„Aber an alle die mein Video und die Szenen jetzt kritisieren und mit Gewalt drohen: Das finde ich schon fast zynisch! Was macht ihr denn dagegen? Gefallen euch diese realen Bilder nicht? Kommen sie euch vielleicht bekannt vor und wollt ihr lieber nicht damit konfrontiert werden?“

So heftig die Szenen auch sind – echt sind sie selbstverständlich nicht. Gegenüber EXPRESS erklärt Antonia aus Tirol: „Die Szene im Video ist natürlich eine nachgestellte Szene. Und auch wenn dies ganz anders beim Dreh ist, als es dann im Video tatsächlich aussieht, so hatte ich dabei immer ein sehr mulmiges Gefühl, weil es ein sehr ernstes Thema ist und mir seit Wochen dieses nicht mehr aus dem Kopf ging.“

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Antonia aus Tirol liegt blutüberströmt auf dem Boden. Mit ihrem Musikvideo will die Sängerin auf häusliche Gewalt aufmerksam machen.

Weiter erzählt sie gegenüber unserer Redaktion: „Es sollen diese Bilder ruhig alle sehen, schaut nicht weg denn es ist traurige und grausame Realität und das auch im Jahr 2021. Auch wenn ich dafür angegriffen und kritisiert werde, ich stehe dazu. Hauptsache es wird darüber diskutiert und Aufmerksamkeit für 'Häusliche Gewalt' geschaffen.“ Das ist ihr definitiv gelungen.

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