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Annalena Baerbock Rashids Oma sitzt in Syrien fest – Außenministerin gibt in Sat.1-Show Versprechen ab

Außenministerin Annalena Baerbock stellte sich am Donnerstag (22. September) in der Sat.1-Show „Kannste regieren“ den Fragen von Schulkindern.

Außenministerin Annalena Baerbock stellte sich am Donnerstag (22. September) in der Sat.1-Show „Kannste regieren“ den Fragen von Schulkindern.

Außenministerin Annalena Baerbock stellte sich in der Sat.1-Show „Kannste regieren“ den Fragen von Schulkindern – plötzlich kam es dabei zu emotionalen Szenen. 

„Kannste regieren?“ Genau das sollten die Spitzenpolitikerinnen und -politiker Annalena Baerbock (41), Karl Lauterbach (59) und Olaf Scholz (64) am Donnerstag (22. September) beweisen.

Und zwar in ungewohnter Umgebung: 17 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren löcherten die Politikerinnen und Politiker mit Fragen zu ihrer Arbeit und ihrem Privatleben.

„Kannste regieren?“: Rührende Szenen in Sat.1-Show 

Das Konzept der Show hatte Sat.1 vor der Bundestagswahl 2021 schon einmal erfolgreich erprobt – damals bereits mit der jetzigen Außenministerin Annalena Baerbock.

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Die stellte sich nun erneut den Fragen des wissbegierigen Nachwuchses – als es plötzlich zu emotionalen Szenen kam. Auslöser war der kleine Rashid, dessen Oma in Syrien festsitzt und der Annalena Baerbock um einen großen Gefallen bat. 

Die Fragerunden in der Show sollten zwischendurch mittels kleiner Spiele etwas aufgelockert werden. Außenministerin Annalena Baerbock sollte in diesem Fall ihr Geographie-Wissen unter Beweis stellen.

Einige der Kinder verrieten der Außenministerin, aus welchem Land ihre Familie ursprünglich stammt. Annalena Baerbock sollte die Länder anschließend auf einer Landkarte ausfindig machen. 

Das Heimatland des kleinen Rashid, Syrien, hatte die Grünen-Politikerin schnell gefunden. Doch der Schüler hatte noch etwas auf dem Herzen. Etwas schüchtern, aber bestimmt, legte er los.

„Kannste regieren?“: Schüler bittet Annalena Baerbock um Hilfe

„Es gibt noch eine Sache, die ich ansprechen will, und zwar geht es darum, dass meine Oma auch in Syrien lebt. Und sie kommt leider nicht aus diesem Land raus“, begann Rashid.

Dann bat er die Außenministerin um Hilfe für seine Oma: „Und deswegen würde ich sie fragen, weil sie sind ja Außenministerin, ob sie es vielleicht schaffen würden?“

Anschließend überreichte er ihr einen Brief mit weiteren Infos. „Dankeschön“, erwiderte Annalena Baerbock. Rashid berichtete weiter und beschrieb die dramatische Lage, in der sich seine Oma befindet. 

„Kannste regieren?“: Rashids Oma sitzt in Syrien fest

„Sie lebt im Nordwesten von Syrien. Da ist alles von türkischen Soldaten besetzt und die Grenze ist zu gemacht worden von der Türkei. Und deshalb kommt sie nicht durch“, so der Schüler.

Die sichtlich berührte Annalena Baerbock musste ihn daraufhin jedoch etwas vertrösten: „Ich kann jetzt nicht alleine deiner Oma helfen, weil ich kann nicht sagen: Der Person helfe ich und der Person nicht.“

Doch sie versprach: „Wir gucken uns mal ganz genau an, was die Herausforderung ist und mit welchem Visum sie kommen könnte oder nicht. Ich kann total verstehen, dass du deine Oma nochmal sehen möchtest. Ich lese mir das in Ruhe durch und dann gucken wir, was wir machen können.“

„Kannste regieren?“: Annalena Baerbock verspricht Hilfe

Rashid nahm die Nachricht mit Fassung auf. Annalena Baerbock erklärte dem Schüler: „Das ist auch das Schwierigste als Außenministerin. Wenn ich nur gucken würde, wer kann mit der Außenministerin reden, dann wäre das auch gemein. Wir müssen gucken, dass alle die gleichen Regeln haben.“

Dennoch verkündete die Politikerin: „Ich gucke mir deinen Brief an und hoffe, dass du deine Oma auf jeden Fall nochmal sehen kannst.“

Eine Hoffnung, die auch Rashid teilte: „Das letzte Mal, als ich sie gesehen habe, war ich ein Jahr alt.“ Etwas resigniert beendete Annalena Baerbock schließlich das Gespräch: „Das tut mir sehr leid.“ (tab)

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