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Starkoch insolvent Anonyme Investoren retten plötzlich Alfons Schuhbeck und sein Imperium

Unverhoffte Rettung für Alfons Schuhbeck! Eine unbenannte Investorengruppe will die Firmen des insolventen Starkochs aufkaufen und so am Laufen halten. Auch Schuhbeck selbst soll seinen Job behalten.

München. Neue Hoffnung für die Angestellten von Alfons Schuhbeck (72)! Eine ungenannte Investorengruppe will die Firmen des insolventen Starkochs und einen Großteil der Arbeitsplätze retten.

Das Koch-Imperium wird geschützt: Schuhbecks Münchner Restaurant „Südtiroler Stuben“, der Partyservice und der Gewürzhandel bleiben erhalten, wie Insolvenzverwalter Max Liebig am Dienstag (26. Oktober 2021) in München mitteilte. Geschlossen wird Schuhbecks zweites Restaurant „Orlando“. Von den 120 Mitarbeitern sollen jedoch 90 weiter beschäftigt werden.

Alfons Schuhbeck insolvent: Hoffnung für Angestellte

Dazu zählt auch Schuhbeck selbst, den die Investoren nicht aus dem Unternehmen verbannen. „Seine Person und seine Marke waren und sind auch in Zukunft Basis der geschäftlichen Aktivitäten der nun übertragenen Gesellschaften“, sagte Liebig laut Mitteilung.

Die Investoren wollen die Schuhbeck-Firmen schon zum 1. November 2021 übernehmen und in einem neuen Unternehmen fusionieren – der Schuhbeck's Company GmbH. Bisher betrieb Schuhbeck eine Holding und mehrere Tochtergesellschaften.

Damit zeichnet sich ein schnelles Ende des Insolvenzverfahrens ab. Schuhbeck hatte im Juli seine Zahlungsunfähigkeit bekannt gegeben und ausgebliebene staatliche Corona-Hilfen dafür verantwortlich gemacht. Allerdings war die finanzielle Lage seines Firmengeflechts schon Jahre vor Corona sehr schwierig, wie aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsberichten bis 2016 hervorgeht.

Gegen den Koch laufen seit Längerem Steuerermittlungen, wie der Gastronom eingeräumt hat. Die Münchner Staatsanwaltschaft äußert sich unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht zu dem Fall.

Außerdem geht das Bundesamt für Justiz gegen Schuhbeck vor, weil er für seine Firmen seit 2016 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht hat. (dpa)

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