Tödlicher Schuss am Film-Set Produktionsfirma belastet Regieassistent

Bei den Dreharbeiten zum Western „Rust“ auf der Bonanza Creek Ranch in Santa Fe kam es am 21. Oktober 2021 zu einem tödlichen Unfall.

Bei den Dreharbeiten zum Western „Rust“ auf der Bonanza Creek Ranch in Santa Fe kam es am 21. Oktober 2021 zu einem tödlichen Unfall. 

Nach den tödlichen Schüssen durch Schauspieler Alec Baldwin am Filmset des Western „Rust“ werden nun Vorwürfe gegen einen Regieassistenten laut. 

Santa Fe. Eine Produktionsfirma hat nach dem tödlichen Schuss von Schauspieler Alec Baldwin Vorwürfe gegen den Regieassistenten erhoben, der ihm die Waffe gab.

Dave Halls soll bereits 2019 aus der Produktion zu dem Film „Freedom's Path“ wegen eines Schusswaffenunfalls entlassen worden sein, sagte ein Produzent des Films der Nachrichtenagentur AFP am Montag (25. Oktober 2021). Bei dem Zwischenfall sei ein Teammitglied leicht verletzt worden.

Der bekannte US-Schauspieler Baldwin hatte am Donnerstag die 42 Jahre alte Kamerafrau Halyna Hutchins während der Dreharbeiten für den Western „Rust“ im US-Bundesstaat New Mexico offenbar versehentlich erschossen, als er eine Requisitenwaffe abfeuerte. Sie starb kurz nach dem Vorfall in einem Krankenhaus.

Tödlicher Schuss von Alex Baldwin an Film-Set: Regieassistent belastet

Die Polizei untersuchte den Vorfall. Im Fokus der Ermittlungen steht neben Halls auch die Film-Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed. Die 24-Jährige soll während des Drehs für die Sicherheit der Requisitenwaffen verantwortlich gewesen sein.

Medienberichten zufolge hatten Mitglieder des Filmteams am Morgen vor dem tödlichen Schuss auf Hutchins Schießübungen mit scharfer Munition gemacht.

Alex Baldwins Ehefrau Hilaria Baldwin hat nach dem tödlichen Vorfall am Filmset ihres Ehemanns ihr Mitgefühl ausgedrückt. „Mein Herz ist bei Halyna. Ihrem Ehemann. Ihrem Sohn. Deren Familie und den Angehörigen. Und bei meinem Alec“, schrieb die 37-Jährige am Montag (Ortszeit) auf Instagram mit Blick auf die getötete Kamerafrau Halyna Hutchins. Man sage, dass es für solche Situationen „keine Worte“ gebe, schrieb Baldwin weiter, „denn es ist unmöglich, den Schock und Kummer eines solch tragischen Unfalls auszudrücken“. (afp/dpa/sku)

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