Es ist einer der schwersten Drohnenangriffe auf die russische Hauptstadt: Die Zahl der Todesopfer steigt auf zwei.
Zwei Tote, 650 DrohnenUkraine startet schweren Angriff auf Moskau

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Das größte Öldepot der Oblast Moskau, Wolodarskaja, wurde von ukrainischen Drohnen getroffen.
Bei einem Angriff mit hunderten Drohnen auf die Region Moskau sind russischen Behörden zufolge zwei Menschen getötet worden. Neun weitere seien verletzt worden, erklärte Regionalgouverneur Andrej Worobjow am Dienstag im Onlinedienst Telegram.
In der Nacht zum Dienstag seien 650 Drohnen in Richtung der russischen Hauptstadt abgefeuert worden, erklärte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin auf Telegram. Die meisten von ihnen seien von der Luftabwehr aus großer Entfernung zerstört worden. Gouverneur Worobjow erklärte, 185 Drohnen seien über Nacht über 16 Gemeinden in der Region zerstört oder neutralisiert worden.
Betrieb an Moskauer Flughäfen beeinträchtigt
Laut der Nachrichtenagentur Tass handelte es sich um den zweitschwersten Angriff auf die Hauptstadt und ihr Umland innerhalb der vergangenen zwei Jahre. Moskau liegt hunderte Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt.
Durch den Angriff war auch der Betrieb an den vier Moskauer Flughäfen beeinträchtigt. Nach Angaben der russischen Zivilluftfahrtbehörde Rosawjatsja wurden im Laufe der Nacht und am Morgen mehrfach Flugverkehrsbeschränkungen verhängt.
Derweil erklärten die von Moskau eingesetzten Behörden, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus im von Russland besetzten Teil in der ukrainischen Region Saporischschja drei Menschen getötet worden seien. Drei Menschen seien verletzt worden, schrieb der vom Kreml eingesetzte Behördenvertreter Jewgeni Balizky auf Telegram.
Russland kontrolliert den Süden der Region Saporischschja. Es ist eine von vier ukrainischen Regionen, die Moskau für sich beansprucht.
Sowohl die Ukraine als auch Russland haben in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe auf zivile und industrielle Ziele verstärkt, darunter Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur sowie Schiffe im Schwarzen Meer. Moskau kündigte an, die Angriffe auf Infrastruktur auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit dem Herannahen des Winters zu intensivieren. (afp)
