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Wolfs-Alarm in DeutschlandBundestag macht Weg frei für schnellere Tötungen – das ändert sich auch für NRW

Wolf

Copyright: Boris Roessler/dpa

Die Zahl der Wölfe in Europa hat sich binnen zehn Jahren nahezu verdoppelt. (Symbolbild)

Die Nation ist gespalten wegen des Wolfs – nun fiel im Bundestag eine Entscheidung. Um Herden zu schützen, wird die Tötung der Raubtiere vereinfacht. Ein Beschluss, der für heftige Debatten sorgt.

Eine tiefgreifende Gesetzesänderung wurde mit der Mehrheit von CDU/CSU, SPD und AfD verabschiedet. Konkret heißt das: Der Wolf ist nun Teil des Jagdrechts. Sogenannte Problemtiere können dadurch in Zukunft leichter erlegt werden.

Wann ein Wolf zum „Problemwolf“ wird

Eine Tötung wird dann erlaubt, falls ein Wolf zum Beispiel Sicherheitszäune überwindet und Nutztiere wie Schafe oder Ziegen reißt. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steht die finale Zustimmung durch den Bundesrat für das neue Gesetz aber noch aus. Erst danach kann es wirksam werden.

Dieser Beschluss fällt in eine Phase des rasanten Wachstums der Wolfsbestände. Tierschutzorganisationen heißen diese Entwicklung gut, doch bei den Haltern von Weidetieren läuten die Alarmglocken. Sie haben Angst um ihre Herden, insbesondere um Schafe, Ziegen und junge Rinder.

Zahl der Wölfe in Europa explodiert

Die Statistik ist ebenso faszinierend wie alarmierend: Innerhalb eines Jahrzehnts ist die Anzahl der Wölfe auf dem Kontinent fast auf das Doppelte angestiegen. Für das Jahr 2023 wird die Population nach amtlichen Schätzungen auf circa 20.300 Exemplare beziffert.

Zuletzt zählte man allein hierzulande über 1.600 Wölfe. Mit dem neuen Gesetz soll der Streit zwischen Mensch und Tier beigelegt werden. Ob dies aber wirklich funktioniert, wird sich erst noch herausstellen müssen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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