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Alarm-Studie zum OstenWirtschaft droht den Anschluss zu verlieren – das sind die Gründe

Wirtschaftsexperten warnen vor Gefahren für Wirtschaft im Osten

Copyright: Leonie Asendorpf/dpa

Wirtschaftsexperten des Dresdner ifo-Instituts sehen den Aufschwung Ost wegen zu geringer Investitionen und einem Mangel an Fachkräften gefährdet. (Archivbild)

Schock-Prognose: Droht dem Osten der wirtschaftliche Absturz?

Schock-Prognose für den Osten: Rutscht die Wirtschaft jetzt komplett ab? Forscher des ifo-Instituts warnen eindringlich. Ohne ein sofortiges Umdenken droht den neuen Bundesländern eine neue Spaltung vom Westen.

Diese düstere Vorhersage stammt vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung aus Dresden. In ihrem „Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026“ machen die Experten klar, dass die Lücke zwischen Ost und West wieder aufreißen könnte. Es sei denn, es wird sofort gehandelt. „wenn Politik und Wirtschaft jetzt nicht entschieden gegensteuern“, sagt Joachim Ragnitz, der Vize-Chef der Niederlassung.

Hier klemmt's: Zu wenig Geld, zu wenig Leute

Die Kernprobleme der drohenden Krise sind schnell benannt: Es fehlt an Kapital aus der Privatwirtschaft und an ausgebildeten Mitarbeitern. Die Daten dazu sind besorgniserregend: In den Jahren 2019 bis 2023 betrugen die privaten Ausgaben pro Kopf im Osten lediglich drei Viertel dessen, was im Westen investiert wurde.

Rechnet man Investitionen in Wohnungen und staatliche Bauprojekte heraus, wird die Lage noch prekärer. Dann erreichen die privaten Geldflüsse nicht einmal zwei Drittel des West-Niveaus. Für die ostdeutsche Konjunktur ist das ein fatales Signal.

Die Bevölkerung schrumpft – und die Wirtschaft mit

Obendrein verschärft die Bevölkerungsentwicklung die Situation massiv. Die Untersuchung geht davon aus, dass die Anzahl der Arbeitskräfte in Ostdeutschland bis 2035 um ganze sieben Prozent zurückgehen wird. Thüringen und Sachsen-Anhalt soll es laut der Analyse besonders schlimm erwischen, mit einem noch stärkeren Einbruch.

Aber gibt es Hoffnung? Der Leiter des Dresdner Ifo, Ragnitz, setzt auf neue Ideen. Eine Lösung sei mehr Innovation. „Sinnvoll wäre es, sehr viel stärker auf Technologietransfer zu setzen als bisher. Damit könnte die strukturelle Innovationsschwäche ostdeutscher Unternehmen überwunden werden“, so seine Einschätzung.

Grundlage für die Ifo-Analyse ist der „Ifo-Faktenmonitor“. Diese Sammlung umfasst rund 250 Messgrößen zur Wirtschaftsleistung in sämtlichen Bundesländern. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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