Ein Buchstabe zu viel sorgt für Riesen-Spott: Ausgerechnet die CDU in Brandenburg, die das Bildungsressort verantwortet, patzt in einem Ferien-Post bei der Rechtschreibung.
Fehler auch direkt erkannt?CDU blamiert sich mit diesem Ferien-Post

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Ein „h” zu viel: Die CDU Brandenburg hatte diesen Post in den sozialen Medien geteilt.
Aktualisiert:
Ein „h“ an der falschen Stelle, und das Internet lacht sich kaputt!
Die CDU-Fraktion in Brandenburg hat sich mit einem üblen Rechtschreibfehler eine ordentliche Blamage eingehandelt. Pünktlich zum Beginn der Sommerferien postete sie auf ihren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram den Wunsch für eine gute Erholung im kommenden „Schuhljahr“.
Dieser Fauxpas verbreitete sich im Netz wie ein Lauffeuer und sorgte für reichlich Hohn.
„Der Fehler ist mir durchgerutscht“
Die ganze Sache ist besonders peinlich, wenn man bedenkt: Im Bildungsmonitor 2025 schneidet Brandenburg als Vorletzter ab. Und erst seit März dieses Jahres ist die CDU für das Bildungsministerium zuständig, nachdem die SPD es drei Jahrzehnte lang geführt hatte. Die zuständigen Köpfe, Fraktionschef Steeven Bretz sowie Bildungsminister Gordon Hoffman, hüllten sich auf Nachfrage zu dem peinlichen Vorfall zunächst in Schweigen. Das berichtet die „B.Z.“.

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So sah der Post der CDU Brandenburg aus. Mittlerweile wurde er gelöscht.
Schließlich gab ein Sprecher der Fraktion die Panne zu. Gegenüber der „B.Z.“ sagte er: „Unser Social-Media-Team hat die Kachel erstellt. Ich habe den Post am Montag freigegeben und ehrlicherweise nicht im Detail draufgeschaut. Der Fehler ist mir durchgerutscht“.
Veröffentlicht wurde der Beitrag dann am Donnerstagmorgen, also direkt am ersten Ferientag. Selbst der Fraktionsvorsitzende Bretz teilte den Post mit dem „Schuhljahr“. Laut dem Sprecher ist das Missgeschick auch seinen Mitarbeitern nicht aufgefallen.
Post wurde mittlerweile entfernt
Die CDU-Fraktion reagierte erst am Freitag, zog die Reißleine und entfernte den Post. Mittlerweile wurde eine neue, korrigierte Version veröffentlicht, die einen schönen Ferienbeginn wünscht. Fraktionssprecher Sünboldt versprach Besserung mit den Worten: „Wir werden künftig genau auf die Rechtschreibung achten.“
Zum politischen Hintergrund: In Brandenburg regiert seit März eine Koalition aus SPD und CDU, nachdem das Bündnis von SPD und BSW zerbrochen war. Diese Regierung stützt sich auf eine hauchdünne Mehrheit von nur zwei Stimmen im Landtag. Die AfD stellt die stärkste Kraft in der Opposition. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist durch fünf Austritte auf nur noch neun Mandatsträger geschrumpft. Weitere Parteien haben den Einzug in den Landtag nicht geschafft. (red)
