Iran-Krieg: Lage am Persischen Golf eskaliert erneut
US-Militär schlägt zuIranische Drohnen abgeschossen, Teheran antwortet mit Raketen

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Das US-Militär hat im Bereich der Straße von Hormus erneut iranische Drohnen abgeschossen. (Archivbild)
Die Situation am Persischen Golf wird wieder brandgefährlich. Amerikanische Streitkräfte meldeten, in der bedeutenden Straße von Hormus zwei unbemannte Kampffluggeräte aus dem Iran neutralisiert zu haben. Diese Flugobjekte stellten eine Gefahr für den weltweiten Schiffsverkehr dar, wie das verantwortliche US-Regionalkommando (Centcom) verlauten ließ. Die amerikanischen Einheiten stehen demnach weiterhin parat, um auf iranische Feindseligkeiten zu reagieren.
Attacken auf beiden Seiten trotz Feuerpause
Dieser Vorfall ist nur ein Teil der jüngsten Zuspitzung in dem Gebiet. Schon am Samstagmorgen kam es zu wechselseitigen Attacken, obwohl offiziell ein Waffenstillstand besteht und Gespräche über ein Ende des Krieges laufen. Dabei holten amerikanische Kräfte iranische Drohnen vom Himmel und attackierten im Anschluss Radaranlagen in der Meerenge.
Die Reaktion Teherans folgte blitzschnell: Nur kurze Zeit später schickte der Iran ballistische Raketen in Richtung der Nachbarstaaten Kuwait und Bahrain. Ein echter Schockmoment, der die angespannte Lage weiter anheizt. Laut iranischen Quellen sollten mit dem Beschuss amerikanische Militärbasen in den Golf-Anrainerstaaten getroffen werden.
USA: Iranischer Raketenbeschuss war ein Flop
Aus Sicht des US-Militärs ging der iranische Gegenangriff allerdings daneben. Ein Großteil der gestarteten Raketen wurde nach amerikanischen Angaben erfolgreich durch die Abwehrsysteme gestoppt, hieß es aus Washington.
Die Auseinandersetzung, die häufig als Iran-Krieg umschrieben wird, nahm Ende Februar mit Luftschlägen der USA und Israels auf iranische Ziele ihren Anfang. Seit ungefähr zwei Monaten besteht in der Auseinandersetzung eine Feuerpause, die allerdings mehrfach durch kleinere wechselseitige Attacken verletzt wurde. (dpa/red)
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