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„Warum tun sie das?“ Selenskyj wird emotional – und warnt vor Russlands unsichtbarer Waffe

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 6. April vor dem irischen Parlament gesprochen und vor einer globalen Hungerkrise gewarnt. Er wurde via Video nach Dublin geschaltet.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 6. April vor dem irischen Parlament gesprochen und vor einer globalen Hungerkrise gewarnt. Er wurde via Video nach Dublin geschaltet.

Hunger als Waffe: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhebt weitere schwere Vorwürfe gegen Russland bei seiner Ansprache an die irische Regierung

Die Gräueltaten hören nicht auf. Ukrainische Städte und Dörfer werden immer weiter zerstört, Menschen werden verletzt und viele sind bereits gestorben. Die ukrainische Bevölkerung leidet. Auch Lebensmittel werden knapp und Felder können nicht mehr bestellt werden.

Der ukrainische Präsident prangert Russland an und versucht durch öffentliche Auftritte per Video aufzuzeigen, was seinem Volk angetan wird.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der russischen Führung vorgeworfen, Hunger als Kriegswaffe einzusetzen. Russlands Armee zerstöre die Lebensgrundlage der Menschen und blockiere die Häfen des Landes, sagte Selenskyj bei einer per Videochat übertragenen Ansprache an das irische Parlament in Dublin am Mittwoch. Die Lebensmittelproduktion und der Export wird aktiv verhindert.

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Ukraine: Selenskyi warnt – „Hunger als Waffe gegen uns“

Er fügte hinzu: „Warum tun sie das? Weil sie Hunger als Waffe gegen uns, gegen einfache Menschen als Instrument der Unterdrückung einsetzen.“

Selenskyj warnte zudem vor einer globalen Hungerkrise infolge der russischen Invasion in sein Land, da die Ukraine bislang ein wichtiger Exporteur von Getreide war. So bestätigte der Präsident das, wovor auch viele Experten schon warnen.

Krieg in der Ukraine: Selenskyj spricht zu Parlament in Irland

Der irischen Regierung dankte Selenskyj auch für ihre humanitäre und finanzielle Unterstützung sowie für die Aufnahme von Flüchtlingen. Irlands Premier Micheal Martin versprach weitere Hilfe sowie Unterstützung bei dem Bestreben Kyjiws, ein Mitglied der Europäischen Union zu werden.

Der irische Regierungschef kündigte auch an, sich für weitere Sanktionen einzusetzen: „Wir wollen schwerst mögliche Sanktionen gegen Russland“, sagte Martin.

Krieg in der Ukraine: Selenskyj nimmt Bezug auf irische Geschichte

Das Thema Hunger dürfte Selenskyj in seiner Ansprache an die irischen Parlamentarier nicht zufällig ausgewählt haben. Irland litt im 19. Jahrhundert unter einer katastrophalen Hungersnot, die zum Tod von etwa einer Million Menschen führte und mehrere Millionen zur Auswanderung bewog.

Selenskyj spricht regelmäßig vor Parlamenten von westlichen Ländern per Video. Er möchte weiterhin auf die Ukraine aufmerksam machen und fordert Unterstützung. (dpa/rei)

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