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Lage spitzt sich zu Russland verlegt Kampfflugzeuge, der Westen befürchtet Angriff

Das Archivbild, veröffentlicht am 10. November 2021 vom russischen Verteidigungsministerium, zeigt einen Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3. Laut Medienberichten verlegt Russland Kampfhubschrauber - und jets an die ukrainische Grenze.

Das Archivbild, veröffentlicht am 10. November 2021 vom russischen Verteidigungsministerium, zeigt einen Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3. Laut Medienberichten verlegt Russland Kampfhubschrauber und -jets an die ukrainische Grenze.

Die Lage an der ukrainischen Grenze bleibt weiterhin angespannt: Die Verhandlungen zwischen Russland und den USA blieben bislang erfolglos. Zwar hat der Kreml einen Angriff weiterhin ausgeschlossen, allerdings scheint er US-Berichten zufolge die Vorbereitungen dafür zu forcieren. 

Nach Krisen-Gesprächen mit den USA hat Russland zunächst offen gelassen, wie es jetzt weitergeht. Die erste Gesprächsrunde etwa habe noch kein vollständiges Bild vermittelt, „wo wir mit den Amerikanern stehen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag (11. Januar) in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

„In den nächsten Tagen wird man verstehen, in welche Richtung man sich bewegt und ob es Sinn macht.“

Die Lage in der Ukraine-Krise bleibt angespannt, nach mehrstündigen Gesprächen am Montag zwischen Vertretern Russlands und der USA in Genf gab es keine Annäherung. Die USA und das westliche Verteidigungsbündnis Nato verlangen einen Abzug russischer Truppen von der Grenze zur Ukraine. Russland fordert einen US-Truppen- und Waffenabbau in Europa und eine Zusicherung, dass die Nato nicht weiter nach Osten ausgedehnt wird.

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Ukraine-Krise: Russland verlegt Hubschrauber und Flugzeuge

Der Kreml versichert derweil, dass Moskau keinen Einmarsch in die Ukraine plane. Den Truppenaufmarsch an der Grenze bezeichnete er als eine Reaktion auf die verstärkte Präsenz westlicher Kräfte auf der anderen Seite. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge scheint Russland aber weiterhin Vorbereitungen für einen Angriff zu forcieren und hat nicht nur mehr als 100.000 Soldaten an die Grenze zur Ukraine geschickt, sondern jetzt auch Kampfflugzeuge, Transporthubschrauber und Helikopter.

US-Geheimdienste und Behörden hatten erwartet, dass im Dezember und Anfang Januar zusätzliche Truppen in Richtung der ukrainischen Grenze strömen und auf 175.000 Mann ansteigen würden. Derzeit befinden sich dort noch immer 100.000 Soldaten, heißt es im Bericht. Zwar scheinen sich die Truppenbewegungen zu verlangsamt haben, doch Russland verlege nun Angriffs- und Transporthubschrauber sowie Kampfjets für den Bodenangriff.

Die wären ein entscheidender Vorteil, sollte Putin beschließen, in die Ukraine einzumarschieren. 

Ukraine-Krise: Russland schließt Angriff offiziell weiterhin aus

Laut US-Bericht habe ein milder Winter in der Region dafür gesorgt, dass der harte Winterfrost, den es normalerweise im Januar in der Ukraine gibt, vielerorts ausblieb. Der erleichtere aber einen Einsatz von schweren Militärfahrzeugen. Solange der Boden jetzt schlammig bleibt, erklären hochrangige Beamte, könnte Putin dazu gezwungen sein, eine mögliche Bodenoffensive auf Februar zu verschieben.

Um jegliche Entwicklungen zu beobachten, fliegen seit Ende Dezember regelmäßig elektronische Abhörflugzeuge vom Typ RC-135 über der Ukraine. Die ermöglichten es auch, die Kommunikation russischer Bodenkommandanten abzuhören. Die Geheimdienste glauben zwar, dass Putin eine Invasion weiterhin plant. Sie glauben aber, dass Putin noch nicht entschieden hat, ob er den Angriff beginnen soll. 

Den Westen treibt angesichts des massiven russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine die Sorge um, dass Russland einen erneuten Einmarsch im Nachbarland vorbereitet. Dies weist der Kreml kategorisch zurück.

Ukraine-Krise: Bislang kein Durchbruch bei Gesprächen

Um die Krise soll es auch bei Gesprächen an diesem Mittwoch zwischen Russland und der Nato in Brüssel gehen. Russlands Chefunterhändler ist Vize-Außenminister Alexander Gruschko. „Wir werden eine konkrete und substanzielle Antwort auf den russischen Entwurf für Sicherheitsvereinbarungen anstreben“, sagte er. Nach Unterredungen mit der Nato sind für Donnerstag Gespräche bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien angesetzt. (mit dpa)

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