Rauchwolke über Sylt Feuerwehr im Großeinsatz – Brandgeruch auf der ganzen Insel

Ukraine-Krieg Überraschende Worte aus dem Kreml: Russland räumt Fehler ein

Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt an einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) im Kreml teil.

Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt an einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) im Kreml teil.

Es sind Worte, die man aus dem Kreml-Umfeld so sonst nicht gewohnt ist: Russland hat bei der Kriegsführung gegen die Ukraine Fehler eingeräumt. Aufhalten lassen wolle man sich davon jedoch nicht.

Russland hat in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine Schwierigkeiten und Fehler eingeräumt, aber eine Fortsetzung der Kämpfe angekündigt.

„Trotz aller Schwierigkeiten wird die militärische Spezialoperation bis zum Ende fortgeführt“, sagte der stellvertretende Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, Raschid Nurgalijew, am Mittwoch. Trotz der Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine laufe die Operation weiter.

Ukraine-Krieg: Russland räumt Fehler ein

Es würden alle „Aufgaben - darunter die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung sowie der Schutz der Donezker und Luhansker Volksrepubliken - komplett umgesetzt“, sagte der frühere Innenminister.

Alles zum Thema Ukraine
  • Ukraine-Krieg Gewaltige Explosionen auf der Krim – steckt ein ukrainischer Angriff dahinter?
  • Krieg in der Ukraine Atomkraftwerk mit Sprengstoff verdrahtet: Plant Putin eine nukleare Katastrophe?
  • Entscheidung zu Gerhard Schröder gefallen Wird der Altkanzler aus der SPD geworfen?
  • Kölner Hilfslieferung angekommen Ukraine bedankt sich: Reker erhält rührende Videobotschaft 
  • „Würde das was bringen?“ Altkanzler Schröder sorgt mit neuen Äußerungen zu Putin und Krieg für Wut
  • RheinEnergie erhöht Gaspreise um 133 Prozent Lohnt sich ein Wechsel? Das müssen Sie jetzt wissen
  • „Nur einen Schritt entfernt“ UN-Chef warnt eindringlich vor Risiko atomarer Vernichtung
  • Neues Video gibt Rätsel auf Was ist bloß mit Wladimir Putins rechtem Arm passiert?
  • Ende der See-Blockade Erstes Schiff mit Getreide verlässt ukrainischen Hafen – wohin es jetzt fährt
  • Appell von Selenskyj Menschen sollen Donezk verlassen – „Bitte, folgen Sie der Evakuierung“

Der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus, Ramsan Kadyrow, sprach sogar von „Fehlern“ zum Start des am 24. Februar begonnen Krieges gegen die Ukraine. „Am Anfang gab es Fehler, einige Unzulänglichkeiten gab es, aber jetzt läuft alles hundertprozentig nach Plan“, sagte Kadyrow auf einem politischen Forum. Die von Präsident Wladimir Putin gestellten Aufgaben würden in vollem Umfang erfüllt.

Tschetschenen-Chef Kadyrow verteidigt Putins Plan

Kadyrows Truppen kämpfen demnach in den ostukrainischen Regionen Luhansk und Donezk. Er sagte, dass sich rund 200 weitere Freiwillige für den Einsatz in der Ukraine gemeldet hätten. Die tschetschenischen Kämpfer, die etwa auch in Syrien im Einsatz waren, sind berüchtigt für ihre Brutalität.

Der als Diktator verschriene Kadyrow kritisierte angesichts der westlichen Waffenlieferungen auch die Politik der Zeitenwende von Bundeskanzler Olaf Scholz, der „sich aufführt wie ein Schizophrener“ und nicht wie ein „Staatenlenker“. Am Vortag hatte bei derselben Veranstaltung Russlands Außenminister Sergej Lawrow Deutschland vorgeworfen, unter dem Einfluss der USA zu stehen. „Nachdem die aktuelle Regierung Deutschlands an die Macht gekommen war, hat sie ihre letzten Anzeichen der Selbstständigkeit verloren“, sagte er. (dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.