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Zwischen drei Ländern aufgeteilt? Ex-Kremlchef Medwedew veröffentlicht unfassbare Ukraine-Karte

Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew (hier Anfang Juli in St. Petersburg) hat eine Karte mit einer geteilten Ukraine veröffentlicht und sorgte international für Empörung. AP

Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew (hier Anfang Juli in St. Petersburg) hat eine Karte mit einer geteilten Ukraine veröffentlicht und sorgte damit international für Empörung.

Der Ex-Kremlchef provoziert nicht nur mit völlig unhaltbaren Aussagen, sondern auch mit einer neuen Karte: Nun hat Dmitri Medwedew eine Karte veröffentlicht, auf der das Staatsgebiet der Ukraine zwischen drei Ländern aufgeteilt ist.

Die russische Propaganda läuft weiter auf Hochtouren, auch über fünf Monate nach Kriegsbeginn stellen führende russische Politiker und Politikerinnen das Fortbestehen der Ukraine infrage. 

Erst in der vergangenen Woche erklärte der Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew, dass die „Ukraine von der Landkarte verschwinden könnte“. Er veröffentlichte eine Liste von Dingen, „an denen Russland nicht schuld ist“. Ein Punkt: „Daran, dass die Ukraine infolge aller Geschehnisse die Reste staatlicher Souveränität verlieren und von der Weltkarte verschwinden könnte.“

Nun legt Medwedew auf Telegram einen drauf: In dieser Woche hat er eine Karte veröffentlicht, auf der die Ukraine zwischen drei Ländern aufgeteilt ist. 

Wie „Kyiv Independent“ berichtet, hat der Ex-Präsident und jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates, am Mittwoch eine Karte veröffentlicht, auf der die Ukraine in drei Teile geteilt ist. Der größte Teil im Osten gehört darauf zu Russland, bis hin zur Republik Moldau. Die kleineren zu Polen (mit der Metropole Lviv) und Rumänien (Oblast Tscherniwzi und Oblast Winnyzja, nördlich von der Republik Moldau).

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Auf der Karte wurde nur die Oblast Kyjiw als Ukraine gekennzeichnet. Medewedew behauptete dazu, dass diese Karte von einigen westlichen Analysten erstellten worden sei, ohne Namen zu nennen.

Ukraine-Krieg: Rumänischer Diplomat weist Darstellung von Medwedew zurück

Der rumänische Außenminister hat nach der Veröffentlichung dieser Karte jegliche Darstellungen umgehend „entschieden“ zurückgewiesen: „Das Außenministerium ist der Ansicht, dass solche Aktionen Teil der Propaganda- und Desinformationsinstrumente sind, die von der Russischen Föderation seit langem verwendet werden und die nach Beginn des illegalen und illegitimen Angriffskriegs gegen die Ukraine verstärkt wurden“, heißt es in einer Pressemitteilung von Bogdan Aurescu.

Medwedews Bestrebungen seien „völlig erfolglose Versuche, das eigene Verhalten gegen die regelbasierte internationale Ordnung zu rechtfertigen.“ Rumänien selbst unterstütze uneingeschränkt die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine. (mg)

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