Auch das noch Deutsche Haubitzen in der Ukraine machen nach nur einem Monat Probleme

Eine Panzerhaubitze 2000 (kurz PzH 2000) der Bundeswehr fährt im Mai während der Übung Wettiner Heide (Niedersachsen) auf dem Übungsplatz. Mit einigen Haubitzen gibt es in der Ukraine Probleme, heißt es in einem Medienbericht.

Eine Panzerhaubitze 2000 (kurz PzH 2000) der Bundeswehr fährt im Mai während der Übung Wettiner Heide (Niedersachsen) auf dem Übungsplatz. Mit einigen Haubitzen gibt es in der Ukraine Probleme, heißt es in einem Medienbericht.

Offenbar gibt es erste Probleme bei deutschen Panzerhaubitzen, die vor rund einem Monat in die Ukraine geliefert worden sind. Einem Medienbericht nach sind einige Haubitzen schon jetzt reparaturbedürftig. 

Die deutschen Panzerhaubitzen werden in der Ukraine scheinbar mehr belastet, als von der Bundeswehr vorgesehen: Rund einen Monat nach ihrer Lieferung weisen die Panzerhaubitzen deutliche Verschleißerscheinungen auf. 

Kyjiw habe Berlin in dieser Woche darüber informiert, dass einige der Geräte Fehlermeldungen anzeigten. 

Wie der „Spiegel“ berichtet, seien einige der sieben Ende Juni gelieferten Geschütze vom Typ Panzerhaubitze 2000 nach intensivem Beschuss russischer Stellungen von dem Problem betroffen und müssten nun bereits repariert werden. 

Bei der Bundeswehr gehe man davon aus, dass die Schwierigkeiten mit der hohen Feuergeschwindigkeit zusammenhängen, mit der die ukrainischen Truppen die deutschen Geschütze beim Kampf einsetzen.

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Es heißt, der Lademechanismus der Haubitze werde enorm belastet. Schon 100 Schuss pro Tag gelten bei der Truppen als hochintensiver Einsatz – in der Ukraine aber werden scheinbar viel mehr Granaten abgeschossen.

Die Soldatinnen und Soldaten sollen zudem versucht haben, Spezialmunition auf zu große Entfernung zu verschießen. 

Die Bundeswehr reagierte, habe zugesagt, rasch weitere Ersatzteilpakete zur Behebung der Probleme in die Ukraine zu schicken.

In Bundeswehrkreisen hieße es, der schnelle Verschleiß sei nachvollziehbar, weil die Ukraine das System im Gefecht stark fordern würde. Die Bundesregierung will weitere Haubitzen ins Kriegsgebiet liefern. (mg)

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