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Widerliche Szene an Trumps GeburtstagKämpfer greift zum Mikro und sorgt für Empörung

Shake Hands: US-Präsident Donald Trump gibt dem MMA-Kämpfer Josh Hokit die Hand.

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Shake Hands: US-Präsident Donald Trump gibt dem MMA-Kämpfer Josh Hokit die Hand.

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Erst der sportliche Sieg, dann der politische Eklat: UFC-Kämpfer Josh Hokit gewinnt seinen Kampf bei Trumps Staatszirkus – und sorgt danach mit einer Beleidigung für Empörung.

Ausgerechnet auf dem Rasen des Weißen Hauses kommt es während des 80. Geburtstags des US-Präsidenten am Sonntagabend zu ekelhaften Szenen.

Beim Käfigkampf „UFC Freedom 250“, der zu Trumps Ehren ausgerichtet wurde, gewann Schwergewicht Josh Hokit gegen seinen Kontrahenten Derrick Lewis – doch in Erinnerung bleibt vor allem, was direkt danach am Mikrofon passierte.

Siegesrede führt zum Eklat

Hokit gewann durch technischen K.o. in Runde zwei, vor den Augen von US-Präsident Trump, der in der ersten Reihe zwischen seiner Frau Melania und UFC-Chef Dana White saß.

Nach seinem Sieg wurde er von Podcaster Joe Rogan für eine Paramount+-Sendung im Ring interviewt. Hokit griff zunächst zum Mikrofon – und hielt eine fragwürdige Dankesrede: „Ich bin der Mann mit dem Plan, das Biest, das bereit ist, zuzubeißen. Wisst ihr was: Scheiß auf diese Rede“, sagte er.

Sorgte mit seiner Obama-Beleidigung für einen Eklat: der US-amerikanische Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Josh Hokit, hier auf dem Weg zu seinem Kampf gegen Derrick Lewis.

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Sorgte mit seiner Obama-Beleidigung für einen Eklat: der US-amerikanische Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Josh Hokit, hier auf dem Weg zu seinem Kampf gegen Derrick Lewis.

Anschließend bedankte er sich zunächst bei Donald Trump dafür, das Event auszurichten. Dann folgte ein weiterer provozierender Satz in Richtung Alex Pereira, einem brasilianischen MMA-Kämpfer, der gegen Ciryl Gane um die Interims-Schwergewichtsmeisterschaft antrat: „Ich werde ‚chama‘ auf deine Mama machen“.

Doch der Tiefpunkt kam zum Schluss. Hokit rief laut: „Michelle Obama ist ein Mann! Habe ich recht, Amerika?“

Netz reagiert empört

Joe Rogan wirkte etwas verlegen, reagierte auf den Ausruf lediglich mit einem knappen: „Meine Damen und Herren: Josh Hokit.“ Hokits Worte wurden in der Sendung nicht weiter erwähnt.

Doch in den sozialen Medien lösten sie eine Welle an Empörung aus. Aaron Rupar, ein US-Journalist und politischer Kommentator, schrieb, der gesamte Geburtstag von Trump sei für ihn ein „würdeloses Spektakel“ von Anfang bis Ende gewesen. Jemele Hill, US-Sportjournalistin und Autorin, spottete, nichts sage „Lasst uns Amerika feiern“ so sehr, wie eine solche Aussage ausgerechnet bei Trumps Event.

David Marcus, US-Kommentator und Kolumnist, nannte den Kommentar „völlig inakzeptabel“ und forderte Konsequenzen. Robert Griffin III, ehemaliger NFL-Quarterback und heutiger TV-Analyst, schrieb, Hokit habe den größten Kampf seiner Karriere gewonnen – und nutze diesen für ihn wichtigen Moment dann, um Michelle Obama anzugreifen; das sei „eine Schande“.

Dass Hokit für Skandale gut ist, hat er bereits in der Vergangenheit bewiesen. Er musste bereits im Mai bei der Pressekonferenz zur Vorstellung von Sicherheitskräften von der Bühne eskortiert werden, nachdem er mehrere Kämpfer beleidigt hatte. (mg)

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