Temu & Shein: Milliarden-Schaden und 40.000 Jobs weg!
Schock-Zahlen zu TemuBillig-Shops kosten Deutschland 40.000 Jobs und Milliarden

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Temu und Shein sind in Deutschland erfolgreich. (Archivbild)
Milliarden-Loch, Job-Kahlschlag! Die China-Schnäppchen-Apps Temu und Shein reißen ein riesiges Loch in die deutsche Wirtschaft. Eine brandneue Untersuchung, von der auch die dpa berichtet, legt jetzt die schockierenden Fakten auf den Tisch.
Die extrem populären Shopping-Plattformen Temu und Shein richten in der deutschen Ökonomie massiven Schaden an. Laut einer Studie von IW Consult, die vom Handelsverband Deutschland (HDE) in Auftrag gegeben wurde, gehen dem heimischen Einzelhandel jedes Jahr Einnahmen von 2,5 Milliarden Euro durch die Lappen. Der Grund ist simpel: Die Leute bestellen bei den Anbietern aus China anstatt bei Händlern hierzulande.
Doch der tatsächliche wirtschaftliche Verlust ist wohl doppelt so hoch. Marco Trenz, ein Wirtschaftsexperte vom Institut der Deutschen Wirtschaft, rechnet vor: „Jeder Euro Umsatz im Einzelhandel führt zu insgesamt etwa zwei Euro Umsatz in der gesamten Wirtschaft“. In dieser Rechnung stecken auch Ausgaben für Mieten, Strom, Logistik und Gehälter.
Schock-Zahl: Über 40.000 Jobs in Deutschland weg!
Die Basis für diese Analyse liefert eine Umfrage unter 4.000 Personen. Und die Ergebnisse haben es in sich: Die Mehrheit hätte ihre Einkäufe auch anderswo getätigt. Ganze 51 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie die bei Temu und Shein gekauften Artikel zum identischen Preis auch bei anderen Shops erworben hätten. Erstaunliche 19 Prozent wären sogar bereit gewesen, mehr zu bezahlen.
Die Folgen sind ein Desaster: Durch Temu und Shein gingen in Deutschland schon über 40.000 Arbeitsplätze flöten, die meisten davon im Handel. „Wenn es Temu und Shein nicht gäbe, dann würde ein Großteil der Käufe im deutschen Einzelhandel getätigt. Dafür wären mehr Beschäftigte nötig“, erklärt Experte Trenz. Er befürchtet, dass die Verkaufszahlen der China-Riesen weiter anziehen und auf mittlere Sicht noch mehr Stellen verschwinden.
Handels-Boss wird deutlich: „Stecker ziehen!“
Und es kommt noch dicker: Dem Staat entgehen durch die Billig-Konkurrenz jährlich bis zu 420 Millionen Euro an Steuern. Der HDE meldet, dass Temu und Shein im Jahr 2025 täglich unglaubliche 460.000 Pakete nach Deutschland lieferten. Die Plattformen stehen wegen schlechter Produktqualität, mangelhafter Überwachung und unlauterem Wettbewerb schwer in der Kritik.
HDE-Chef Alexander von Preen schlägt deshalb Alarm. Er beklagt, dass die China-Anbieter viele deutsche Händler „an den Rand des Ruins“ treiben, weil sie sich oft nicht an Gesetze halten und gefährliche Produkte verkaufen. Seine Forderung ist knallhart: „Wenn sonst nichts hilft, muss bei solch massiven Regelverstößen der Stecker gezogen werden“.
Die China-Riesen schlagen zurück: Das sagen Temu und Shein
Temu weist die Vorwürfe von sich. Ein Firmensprecher erklärte, man biete „Tausenden traditionellen Unternehmen in Deutschland und ganz Europa den Zugang zu einem globalen Kundenstamm“. Man unterstütze sie dabei, ihre Einnahmen zu erhöhen und neue Stellen zu schaffen.
Auch von Shein kommt eine klare Ansage: „Konkurrenten zum Sündenbock zu stempeln und mit denselben immer wiederkehrenden und haltlosen Vorwürfen fairen Wettbewerb zu konterkarieren, mag Schlagzeilen erzeugen“, meint ein Sprecher. Er hebt hervor, dass mehr als 600 deutsche Firmen über ihre Seite verkaufen und Shein in den vergangenen drei Jahren Steuern in Höhe von Hunderten Millionen Euro in Deutschland abgeführt habe.
Brüssel greift durch: Neue Gebühren sollen Paket-Welle stoppen
Um der Welle an kleinen Päckchen aus Nicht-EU-Ländern Herr zu werden, plant die EU ab November eine neue Abwicklungsgebühr für jeden online georderten und eingeführten Artikel. Wie hoch diese ausfällt, ist noch offen. Parallel dazu soll die aktuelle Zollfreigrenze für Sendungen unter 150 Euro gekippt werden. Ab Juli ist eine Übergangsabgabe von drei Euro pro Paket im Gespräch, bis eine neue Vorschrift greift, die alle Importe vom ersten Euro an verzollt.
Zusätzlich hat die EU-Kommission die beiden Plattformen wegen möglicher Verstöße gegen das Digitale-Dienste-Gesetz auf dem Zettel; Ermittlungen gegen beide Konzerne sind im Gange. Das Bundeskartellamt untersucht zudem, ob Temu deutschen Händlern unfaire Preisregeln aufzwingt. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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