Wer zum Tanken über die Grenze düst, spart kaum noch. Die Preise gleichen sich an.
Tank-Schock an der GrenzeDarum lohnt sich die Fahrt ins Ausland jetzt kaum noch
Ein Dämpfer für alle, die beim Tanken sparen wollen. Die Hoffnung auf den supergünstigen Sprit im Nachbarland? Die löst sich gerade in Luft auf. Der riesige Preisunterschied ist fast weg.
Neue Zahlen der EU-Kommission belegen diesen Trend, meldet die dpa. Zu Beginn des Krieges waren die Preise für Super und Diesel in Deutschland explodiert, viel stärker als bei unseren EU-Nachbarn. Doch dieser Abstand wird jetzt immer kleiner.
Super und Diesel: Preise gleichen sich wieder an
Beim Superbenzin war der Preissprung in Deutschland seit dem 23. Februar im EU-Vergleich am krassesten. Aber: Der riesige Abstand zu den meisten Nachbarländern ist massiv geschrumpft. Statt bis zu 14,1 Cent sind es den Daten zufolge nur noch 2 bis 7,3 Cent.
Beim Diesel ist die Wende sogar noch krasser. Deutschland hat hier nicht mehr den heftigsten Preisanstieg. In Dänemark kletterten die Kosten seit Kriegsbeginn sogar 1,5 Cent höher als bei uns. In Österreich liegt der Anstieg nur noch winzige 0,5 Cent unter dem deutschen Niveau.
Lohnt sich der Tank-Tourismus überhaupt noch?
Klar, in Ländern wie Polen, Tschechien oder Österreich ist der Sprit wegen geringerer Abgaben prinzipiell immer noch billiger. Aber der gewaltige Preisunterschied, der den Ansturm auf die ausländischen Zapfsäulen ausgelöst hat, schmilzt dahin. Für eine einzige Tankfüllung einen weiten Weg auf sich zu nehmen, rechnet sich immer weniger.
Diese ganze Entwicklung stellt auch die Pläne der Bundesregierung für eine Spritpreis-Bremse in Frage. Geplant ist, eine alte Regel aus Österreich zu kopieren: Preiserhöhungen sollen nur noch einmal täglich erlaubt sein. Der Haken an der Sache? In Österreich selbst sind die Preise fast genauso stark gestiegen wie bei uns. Das zeigt: Diese Maßnahme bremst den allgemeinen Anstieg anscheinend nicht auf Dauer. (red)
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