Der Geldsegen ist riesig, doch der erhoffte Aufschwung bleibt aus. Ein Experte hat eine krasse Idee.
Staat zahlt wie nieStudie enthüllt: 320 Milliarden Euro für fragwürdige Programme

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Wirtschaftswissenschaftler Feld hat die Subventionen des Staates untersucht. (Archivbild)
Deutschland schmeißt mit Geld um sich wie nie zuvor! Eine aktuelle Untersuchung zeigt: In diesem Jahr fließen voraussichtlich über 320 Milliarden Euro in Form von Subventionen. Diese unfassbare Zahl nannte der Wirtschaftsfachmann Lars Feld vom Walter Eucken Institut aus Freiburg bei einer Vorstellung in Berlin. Sein bitteres Fazit: Viele dieser Förderungen sind aus wirtschaftlicher Sicht höchst zweifelhaft.
Der Löwenanteil kommt direkt vom Bund: 235 Milliarden Euro, so die Studie. Davon sind 150 Milliarden direkte Finanzspritzen und 85 Milliarden steuerliche Nachlässe, wie die „dpa“ berichtet. Das Verrückte daran: Obwohl die Summen in den letzten Jahren explodiert sind, kurbelt das die Wirtschaft überhaupt nicht an. Ein positiver Schub für das Wachstum? Fehlanzeige.
Wirtschaftsexperte fordert radikalen Schnitt „mit der Gießkanne“
Feld erklärt, dass das Geld hauptsächlich in die Sektoren Umwelt, Verkehr und in die Industriepolitik fließt. Genau hier sieht er den Hebel, falls die Bundesregierung den Rotstift ansetzen will.
Sein Vorschlag ist so einfach wie radikal: Kürzungen „mit der Gießkanne“. Heißt konkret: Alle Förderungen werden um denselben Prozentsatz reduziert. Der Gedanke dahinter, so der Ökonom: Damit würde man laute Proteste aus einzelnen Wirtschaftszweigen im Keim ersticken. Die Untersuchung des Instituts wurde übrigens von der Stiftung Familienunternehmen finanziell unterstützt. (red)
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