Feuerpause im Iran! Die Börsen jubeln, das Öl wird billiger. Aber wann sinken endlich auch die Spritpreise?
Waffenruhe im IranErste Spritpreis-Prognose: Wann wird es endlich billiger?

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Mehrere Zapfpistolen an einer Zapfsäule (Symbolbild).
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Die Waffenruhe im Iran sorgt für einen Lichtblick: Die Börsen feiern, der Preis für Öl fällt. Und das Benzin? An den Tankstellen, auch hier bei uns in Köln, spüren die Menschen in den Autos noch wenig von den neuen Entwicklungen. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Was wirklich abgeht, zeigt eine exklusive Analyse der Daten-App Benzin.jetzt. Das berichtet „FOCUS online“. „Der 12-Uhr-Spike beim Diesel lag heute bei nur 4,7 Cent pro Liter — deutlich unter dem Wochenschnitt von 8,3 Cent. Bei E10 und E5 waren es jeweils 5,0 Cent. Der Brent-Rohölpreis brach nach der Waffenstillstands-Ankündigung um 13,5 Prozent auf 94,32 Dollar ein“, so Oliver Wagner von Benzin.jetzt gegenüber „Focus“. Schon vor dem Waffenstillstand war der Ölpreis gefallen.
In fünf bis zehn Tagen kommt Waffenstillstand an der Zapfsäule an
„Der Diesel stieg im selben Zeitraum von 2,30 auf über 2,44 Euro. Das ist der Raketen-Feder-Effekt in Reinform“, erklärt Wagner weiter. Auf gut Deutsch heißt das: Wird Öl teurer, langen die Konzerne sofort zu, der Preis steigt wie eine Rakete. Wird es billiger, sickern die Preissenkungen nur ganz langsam durch – träge wie eine Feder, die zu Boden schwebt.
Die Prognose der Benzin.jetzt-Profis ist ernüchternd: Die Preise werden erstmal gerade bei Diesel weiter klettern, nur nicht mehr ganz so steil. Es könne fünf bis zehn Tage dauern, bis von der Entspannung an der Tanksäule überhaupt etwas ankommt.
Und ob die Konzerne die Senkung dann komplett durchreichen? Unklar. Wagner rechnet es uns vor: Ein Preissturz bei Rohöl von 112 auf 95 Dollar (das sind ca. 15 Prozent) müsste eigentlich den Dieselpreis um acht bis 12 Cent pro Liter drücken. „Ob die Konzerne das vollständig weitergeben, werden unsere Daten in den nächsten Tagen zeigen“, so Oliver Wagner weiter. (red)
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