Drastische Pläne von SPD-Boss Klingbeil: Das kommt auf Deutschland zu.
SPD-HammerVizekanzler Klingbeil will Ehegattensplitting kippen und Rente umkrempeln

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CDU, CSU und SPD wollen in den nächsten Wochen Reformen aushandeln.
Eine längere Arbeitszeit, aber zugleich Steuererleichterungen für die Mehrheit: In der Hauptstadt hat Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) seine umfassenden Ideen für die Zukunft Deutschlands vorgestellt. Manche seiner Ideen könnten selbst bei den eigenen Genossen für ordentlich Zündstoff sorgen.
„Dafür sind wir alle gefordert, Gewohnheiten aufzugeben, Blockaden aufzulösen“, fordert der SPD-Vorsitzende laut einem Manuskript seiner Rede, wie die dpa meldet. „2026 wird uns Mut abverlangen.“ Für Klingbeil sind grundlegende Änderungen absolut notwendig. Bei einem Event der Bertelsmann-Stiftung äußerte er: „Wir können nicht jede Krise und jedes Problem mit noch mehr Geld beantworten“.
Aus für das Ehegattensplitting?
Ein Kernanliegen des Plans: Der SPD-Vorsitzende möchte das Ehegattensplitting für neu geschlossene Ehen beenden. Die Absicht dahinter: Auf diese Weise könnten zehntausende Vollzeitjobs besetzt werden. Um Firmen zu ermutigen, trotz der ungewissen Situation mehr Personal anzustellen, sollen außerdem die Möglichkeiten für befristete Verträge verlängert werden.
In den kommenden Wochen planen Union und SPD, weitreichende Änderungen in den Bereichen Steuern, Gesundheit, Rente sowie der Wirtschaftspolitik zu vereinbaren. Die Initiative von Klingbeil verdeutlicht den Ernst der Situation.
Rente: Wer später anfängt, muss länger ran
Einen Wandel schwebt Klingbeil ebenso bei der Rente vor. Die Regierung in Berlin soll sich künftig mehr an der Anzahl der Beitragsjahre ausrichten. Für zahlreiche Menschen hieße das: Wer erst später in die Arbeitswelt startet, etwa im Anschluss an ein Studium, müsste demnach auch länger beschäftigt sein, bevor der Ruhestand möglich ist.
Als Ausgleich stellt der Vizekanzler eine deutliche Erleichterung für die Allgemeinheit in Aussicht. Durch eine Neugestaltung der Einkommensteuer sollen 95 Prozent aller Arbeitnehmer profitieren, und das „merklich, mit einigen hundert Euro im Jahr“. Im Gegenzug sollen Menschen mit hohen Einkünften und großen Vermögen „einen Beitrag leisten“. (red)
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