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Not am MannDann waren Frauen in der Armee plötzlich wieder willkommen

Buch «Vergessene Soldatinnen»

Copyright: Sebastian Kahnert/dpa

Die Historikerin Hagemann hat ein lange verdrängtes Thema umfassend und schlüssig aufgearbeitet. (Symbolbild)

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Frauen an der Waffe? Das ist keine neue Erfindung.

Wehrpflicht auch für Frauen? Diese Frage sorgt für Zündstoff in Deutschland. Dabei ist die Vorstellung von Soldatinnen alles andere als modern. Die Historikerin Karen Hagemann deckt in ihrem fesselnden Werk „Vergessene Soldatinnen“ eine fast unbekannte Historie auf: die Rolle von Frauen in den europäischen Streitkräften, vom Dreißigjährigen Krieg bis in unsere Zeit.

Schon historisch hatten Frauen diverse Funktionen im Heer. Als sogenannte Trosserinnen kümmerten sie sich beispielsweise um die Nahrungsbeschaffung und hatten Anteil an der Beute. Selbstverständlich übernahmen sie auch früh die Pflege von erkrankten und verwundeten Soldaten.

Als Männer getarnt an vorderster Front

Noch packender sind jedoch die Berichte über „Heldenjungfrauen“ und Amazonen. Diese Frauen tarnten sich im Militär als Männer, um aktiv an Gefechten teilzunehmen. Der absolute Hammer: Manche veröffentlichten nach dem Auffliegen ihrer Identität sogar Bestseller darüber!

In den Weltkriegen unverzichtbar

Spätestens während der Weltkriege wurden Frauen für die Armeen dann unentbehrlich. Sie dienten als Sanitäterinnen, Funkerinnen und Flakwaffenhelferinnen, und in der Sowjetarmee kämpften sie sogar mit der Waffe. Das Muster war aber fast immer gleich: Frauen waren dann willkommen, wenn Männer knapp wurden. Gleichzeitig achteten die Vorgesetzten penibel darauf, dass die weiblichen Kräfte in der Rangordnung unten blieben. Hagemann hat dieses lange ignorierte Kapitel der Geschichte umfassend und schlüssig ans Licht gebracht. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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