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Nach 10 Minuten gelöscht Ex-Kremlchef Medwedew postet Foto – er blamiert sich bis auf die Knochen

Deputy head of Russia's Security Council and chairman of the United Russia party, Dmitry Medvedev looks through a binocular as he visits Totsk military garrison in the Orenburg region, Russia, Friday, Aug. 5, 2022. (Ekaterina Shtukina, Sputnik, Pool Photo via AP)

Mit diesem Foto hat sich Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew bis auf die Knochen blamiert, als er auf seinen Social-Media-Accounts teilte. Nach zehn Minuten wurde es wieder gelöscht. Es zeigt Medwedew bei einem Besuch der russischen Militärgarnison in der Region Orenburg am 5. August. 

Der Ex-Kremlchef und stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, macht immer wieder mit martialischen Nachrichten und abstrusen Statements auf Telegram oder Vkontakte von sich reden. Jetzt hat er sich mit einem Foto bis auf die Knochen blamiert. 

Einst war er Putins Statthalter, jetzt ist er ein düsterer Einpeitscher: Auf seinen sozialen Medien macht Medwedew immer wieder mit seinen aggressiven Nachrichten von sich reden: Er droht der Ukraine mit dem „jüngsten Gericht“ und wütet über den verhassten „politisch impotenten“ Westen. 

Nachdem es lange still war um den kleinen Mann mit dem großen Kopf, sorgt er nun mit hetzerischen Aussagen für Aufsehen. Er ist ein wichtiger Teil der russischen Kriegspropaganda, von der man glauben könnte, sie sei bestens geplant. Doch Medwedews jüngster Post blamierte ihn bis auf die Knochen – er musste rasch wieder gelöscht werden.

Russland: Ex-Kremlchef Medwedew blamiert sich bis auf die Knochen

Medwedew, der den Titel des „stellvertretenden Vorsitzende des Sicherheitsrats“ trägt, wollte sich als Macher in Uniform inszenieren, als ein Mann des Militärs.  

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Am 5. August stattete er daher einer Militärgarnison in der Region Orenburg einen Besuch ab – im Auftrag des Präsidenten der Russischen Föderation habe er sich mit der Ausbildung der russischen Streitkräfte vertraut gemacht, hieß es seitens des Sicherheitsrates. Dabei ist ein Foto entstanden, das Medwedew auf seinen Social-Media-Accounts postete. 

Darauf zu sehen: Medwedew in Uniform, er blickt mit einem Fernglas in die Weite – ein Foto, das aussagen könnte, er habe alles im Blick. Dumm nur, dass der Ex-Kremlchef eine Kleinigkeit dabei übersehen hat: Er hat nämlich vergessen, die Schutzabdeckung vor der Linse zu entfernen. Die baumelte noch davor – mit seiner Weitsicht könnte es also schwierig werden. 

Medwedew hatte den Fehler offenbar schnell bemerkt, nach rund zehn Minuten war der Post auf Telegram und Vkontakte wieder verschwunden. Wie der „Stern“ berichtet, ließ der Kreml verlauten, sein Account sei gehackt worden. 

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Ausrede zum Einsatz kommt. Doch auch wenn der Kreml alles versuchte, auch diesen Fauxpas unter den Tisch zu kehren – das Internet vergisst nie. (mg)

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