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„Lage alarmierend“Russland evakuiert hunderte Kinder – und droht mit Vergeltung

Firefighters extinguish a fire at a medical facility, destroyed by a missile strike, in the city of Dnipro on May 26, 2023, amid the Russian invasion of Ukraine. Russian missiles on May 26, 2023, hit a medical clinic in the central Ukrainian city of Dnipro, killing at least two people, as Russia blamed Kyiv for dozens of strikes on its southern Belgorod region. (Photo by Vitalii Matokha / AFP)

Die Lage in der Region Belgorod ist weiterhin angespannt. Feuerwehrleute löschen am 26. Mai in der Stadt Dnipro ein Feuer in einer durch einen Raketeneinschlag zerstörten medizinischen Einrichtung. Russland plant, hunderte Kinder zu evakuieren.

Die Situation in den ukrainischen Grenzgebieten verschlechtert sich zunehmend. Russland plant nun Evakuierungen in den betroffenen Regionen.  

Nach mehreren Angriffen spitzt sich die Lage in der Region Belgorod an der Grenze zur Ukraine weiter zu. Russland will jetzt eingreifen und hunderte Kinder aus den Dörfern des Gebietes evakuieren. „Wir beginnen heute damit, Kinder aus den Distrikten Schebekino und Graiworon zu evakuieren“, erklärte Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region Belgorod, am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. Beide Gebiete liegen in der Region Belgorod.

„Heute werden die ersten 300 Kinder nach Woronesch gebracht“, erklärte Gladkow weiter. Woronesch liegt rund 250 Kilometer nordöstlich und somit weiter von der ukrainischen Grenze entfernt. Die Entscheidung sei angesichts der sich „verschlechternden“ Situation getroffen worden. Am Dienstag war den Angaben zufolge ein Mensch bei einem ukrainischen Angriff auf ein Vertriebenenzentrum in der Region getötet worden.

Schebekino von Rakete getroffen: „Viel Schaden“

In der Nacht zum Mittwoch wurde Schebekino nach Angaben von Gladkow erneut angegriffen und von einer Rakete getroffen. Dabei sei „viel Schaden“ angerichtet und vier Menschen seien verletzt worden.

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Die Lage in der Region sei „ziemlich alarmierend“, erklärte auch Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Vom Westen habe es dazu keinerlei Verurteilung gegeben. Er kündigte an, dass „Maßnahmen ergriffen“ würden.

Ebenfalls am Mittwoch meldeten die Behörden in der südlichen Region Krasnodar, eine Drohne habe eine Öl-Raffinerie getroffen. Es habe keine Verletzten oder Schäden gegeben.

Kyjiw plant Gegenoffensive, um gegen russische Streitkräfte vorzugehen

Zuletzt hatte es vermehrt Angriffe auf russisches Territorium gegeben. Am Dienstagmorgen war die Hauptstadt Moskau von einem beispiellosen Drohnenangriff betroffen gewesen, bei dem nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Menschen verletzt wurden. Nach den Angriffen drohte Russland der Ukraine mit Vergeltung.

In der Region Belgorod waren in der vergangenen Woche bewaffnete Milizen von aus der Ukraine eingedrungen und hatten Angriffe gestartet. Seitdem waren mehrere Gebiete in der Nähe zur Grenze schwerem Mörser- und Artilleriebeschuss sowie Drohnenangriffen ausgesetzt. Kyjiw bereitet nach eigenen Angaben eine große Gegenoffensive vor, um die russischen Streitkräfte in der Ukraine zurückzudrängen. (afp)