Heftige Erdbeben in der Türkei Mehr als 170 Todesopfer – Erschütterungen auch in Syrien

Queen-Begräbnis Staatsgäste sollen auf Privilegien verzichten

Der Staatsakt für die verstorbene Queen Elizabeth II. dürfte das größte internationale Ereignis in der jüngeren britischen Geschichte werden. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, gelten auch für Staatsgäste Regeln.

Gekrönte Häupter sowie Staatsgäste aus aller Welt werden zum Begräbnis von Queen Elizabeth II. (†96) am 19. September in London erwartet. Ein enormer logistischer Aufwand. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, werden auch die Gäste in die Pflicht genommen. Sie sollen auf Privilegien verzichten.

Wie das Nachrichtenportal Politico am Sonntag (11. September) unter Berufung auf interne Dokumente des britischen Außenministeriums meldet, sollen sie nicht mit dem Privatjet oder Helikopter zum Staatsbegräbnis der Queen anreisen. Die Repräsentanten und Repräsentantinnen aus aller Welt sollten – wenn möglich – mit Linienflügen anreisen.

Queen-Staatsakt: Landeverbot für Privatjets am Flughafen Heathrow

Der Londoner Flughafen Heathrow stehe nicht für Privatjets zur Verfügung. Gäste, die auf Privatflugzeugen beharrten, sollten auf andere Flughäfen rund um London ausweichen. Helikopterflüge zwischen Flughäfen und Veranstaltungsorten sollen mit Blick auf die hohe Zahl an Flügen den Dokumenten zufolge an dem Tag verboten werden.

Alles zum Thema Queen Elizabeth

Aus den Dokumenten geht Politico zufolge hervor, dass für jedes Land maximal ein Repräsentant oder eine Repräsentantin – also Staats- oder Regierungsvertreter – mit Partner oder Partnerin anreisen darf. Dies liege an der enormen Anzahl an erwarteten Gästen und dem begrenzten Platz in der Westminster Abbey und an anderen Veranstaltungsorten.

Der neue König Charles III. plant dem Bericht zufolge für den Vorabend einen Empfang im Buckingham-Palast für die Staatsgäste. Diese sollen außerdem die Möglichkeit bekommen, den aufgebahrten Sarg mit dem Leichnam der Queen zu besuchen, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen und ein Tribut an die im Alter von 96 Jahren gestorbene Königin vorzutragen, das für die Medien aufgezeichnet werden soll.

Am Tag des Staatsbegräbnisses sollen die Staatsgäste aufgrund von Straßensperrungen und hohen Sicherheitsstandards nicht ihre eigenen Autos benutzen dürfen, um von A nach B zu kommen. Stattdessen müssen sie diese an einem Treffpunkt im Westen Londons abstellen, bevor sie in Bussen gemeinsam zur Westminster Abbey gefahren werden.

Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will auch US-Präsident Joe Biden zu dem Staatsbegräbnis am 19. September nach London anreisen. (dpa/susa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.