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Paukenschlag bei PorscheSportwagenbauer verkauft seine Anteile an der Luxusmarke Bugatti

Bugatti Mistral

Copyright: Thomas Geiger/dpa-tmn

Porsche verkauft seine Anteile an Bugatti. (Archivbild)

Porsche stößt Bugatti ab: Das steckt hinter dem Deal

Porsche macht Schluss mit Bugatti: Darum stößt der Autobauer die Luxus-Marke ab

Ein Beben in der Autowelt! Porsche trennt sich von der Edel-Schmiede Bugatti. Die Anteile gehen an einen Investor. Doch hinter dem Deal steckt mehr als nur eine neue Strategie – es geht um Milliarden.

Ein Hammer in der Autowelt: Porsche zieht sich komplett von der Edel-Marke Bugatti zurück! Das 45-Prozent-Paket am Gemeinschaftsprojekt Bugatti Rimac übernimmt ein Konsortium, angeführt vom Finanzinvestor HOF Capital. Das letzte Wort haben aber noch die Behörden, deren Zustimmung aussteht.

Doch damit nicht genug! Die Zuffenhausener geben im gleichen Atemzug auch ihre Anteile an der Rimac Group komplett ab. Wie die dpa berichtet, hielt der Sportwagenbauer zuletzt noch 20,6 Prozent an den kroatischen Experten für Elektro-Flitzer. In der Käufergruppe sitzt mit BlueFive Capital aus Abu Dhabi der wichtigste Finanzier, ergänzt durch institutionelle Anleger aus den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union.

Für den Mutterkonzern VW bedeutet dieser Deal das endgültige Aus bei Bugatti. Volkswagen hatte sich die Rechte an der glamourösen französischen Nobelmarke schon 1998 gesichert und sie zu neuem Leben erweckt. Die Kontrolle gab der Konzern dann 2021 an das Joint Venture ab. Seit 2018 war die VW-Tochter Porsche bei Rimac mit im Boot.

Porsche-Chef: „Konzentrieren uns aufs Kerngeschäft“

Der erst seit Kurzem amtierende Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März einen radikalen Umbau des kriselnden Herstellers von Sport- und Geländewagen in Aussicht gestellt. Jetzt liefert der Manager und erklärt: „Mit dem Verkauf unseres Anteils zeigen wir, dass wir Porsche auf das Kerngeschäft konzentrieren werden.“

Man habe mit der Schaffung des Joint Ventures eine solide Basis für die Zukunft von Bugatti geschaffen, lässt sich Leiters in einer Pressemeldung zitieren. Porsche habe zudem als Investor der ersten Stunde einen wichtigen Anteil daran gehabt, dass sich Rimac zu einem ernstzunehmenden Autobauer entwickelt hat.

Milliarden-Verluste zwingen Porsche zum Handeln

Doch warum dieser drastische Schritt? Die Zuffenhausener stecken schon länger in der Klemme. Die Verkäufe in China liefen harzig, amerikanische Zollbestimmungen fraßen Geld und die elektrischen Modelle kamen bei den Kunden nicht so gut an wie gedacht. Um das Steuer herumzureißen, setzt der Sportwagenhersteller jetzt wieder auf Verbrenner-Motoren – eine Kehrtwende, die allein Kosten von rund 2,4 Milliarden Euro verursachte. Der Gewinn des Konzerns stürzte 2025 um dramatische 91,4 Prozent auf nur noch 310 Millionen Euro ab. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 belief sich die Summe noch auf fast 3,6 Milliarden. Auch der Umsatz fiel um beinahe ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro.

Und wie viel Geld floss für den Deal? Darüber hüllen sich alle Beteiligten in Schweigen. Weder Porsche noch Rimac oder die Investorengruppe wollten sich zum Kaufpreis äußern. In einer Mitteilung heißt es dazu nur: „Die Parteien haben sich darauf geeinigt, keine finanziellen Details der Transaktion zu nennen, die über verpflichtende Veröffentlichungen im Rahmen der Finanzberichterstattung hinausgehen“. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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