Abo

Olympiasieger geht linksChristoph Harting kandidiert für die Linke und warnt vor der AfD

Christoph Harting

Copyright: Markus Lenhardt/dpa

Christoph Harting will in der Politik etwas bewegen. (Archivbild)

Olympiasieger Harting kandidiert – und schockt mit AfD-Satz.

Vom Gold-Helden zum Polit-Rebell! Diskus-Olympiasieger Christoph Harting (36) wagt den Sprung in die Politik. Im September kandidiert der Goldmedaillen-Gewinner für die Linke bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. In Lichtenberg tritt er als Direktkandidat im Wahlkreis 1 an.

Was treibt den ehemaligen Leistungssportler an? „Ich setze mich für meine Leute ein, einfache Leute, sozial schlechter gestellte Leute“, erklärte Harting im Interview der „Berliner Morgenpost“. Soziale Gerechtigkeit ist sein großes Thema.

Harting mit klarer Kante gegen die AfD

Der Bundespolizist, der sein politisches Engagement noch ehrenamtlich betreibt, hat eine klare Haltung. „Linke Politik ist für mich immer die richtige Politik“, so Harting. Besonders das Erstarken der AfD bereitet ihm Sorgen. Diese Partei zu wählen, sei falsch.

Dann folgt eine Aussage, die aufhorchen lässt. Harting kritisiert die AfD scharf: „Weil wir dadurch Menschen Macht geben, die keine integren Absichten haben.“ Doch dann die Enthüllung: „Aber die Hälfte meines Umfeldes wählt wahrscheinlich AfD.“ Ein überraschend ehrliches Geständnis.

Olympia-Bewerbung? „Bringt überhaupt nichts“

Auch zur Debatte um eine mögliche Olympia-Bewerbung Berlins hat der Olympiasieger eine klare Meinung. Er hält sie für rein politisch motiviert. „Dem Breitensport bringt das überhaupt nichts“, sagte Harting.

Sein Urteil über das Sportsystem fällt vernichtend aus. Es sei „marode, völlig desolat, heruntergekommen und sich selbst überlassen“. Das einzig Gute an der Bewerbung sei, dass man eine „sehr genaue und sehr teure Inventurliste“ erstellt habe. Diese zeige, „wie katastrophal es um die Berliner Sportstätten stehe“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Rekruten in Uniform stehen in einer Reihe (Archivbild).
Alle bis zum Alter von 45 Jahren
Neuer Plan vom Verteidigungsministerium für Reservisten