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Brisante Beichte von Nvidia-Boss„Gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe“

Jensen Huang präsentiert zwei geöffnete Computerbauteile

Copyright: Soeren Stache/dpa

Jensen Huang präsentiert zwei geöffnete Computerbauteile.

Aktualisiert:

Nvidias Chef Jensen Huang beichtet ein Verhältnis mit einer möglichen Spionin.

In der Tech-Branche sorgt diese Nachricht für Schnappatmung! Jensen Huang, der als CEO und Mitbegründer den Chip-Riesen Nvidia lenkt, hat firmenintern einen Seitensprung eingeräumt. Aktuelle Meldungen legen den Verdacht nahe, dass seine Geliebte als Agentin für China arbeitet. Der Vorstand hat zwar bereits eine Untersuchung eingeleitet, Huang bleibt aber vorerst CEO.

Der 63 Jahre alte Chef wendet sich mit erstaunlicher Offenheit an seine Mitarbeiter. Mit deutlichen Worten drückt er sein Bedauern aus: „Ich war meiner Frau untreu. Meine Handlungen haben sie und unsere Kinder verletzt. Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe.“

Die Geliebte ist bei einem riesigen Geschäftspartner angestellt

Doch um wen geht es bei dieser Liaison überhaupt? Laut der Zeitung „New York Times“ bekleidet die Betroffene einen leitenden Posten beim Rechenzentrum-Anbieter Megaspeed. Diese in Singapur ansässige Firma zählt im südostasiatischen Raum zu den bedeutendsten Abnehmern des Chip-Herstellers.

Allein innerhalb der letzten vierundzwanzig Monate orderte der Großkunde dort Halbleiter für über 4,8 Milliarden Dollar.

Dieser Umstand verleiht der Angelegenheit enorme Sprengkraft. Amerikanische Fahnder haben wohl herausgefunden, dass die Geschäftsfrau bewusst Daten an die Führung in Peking durchgestochen hat. Doch damit nicht genug: Momentan nimmt das Handelsministerium der Vereinigten Staaten unter die Lupe, inwiefern Megaspeed bei der verbotenen Weiterleitung von mit Sanktionen belegten amerikanischen KI-Prozessoren nach China mitmischte.

Das Kontrollgremium gibt Entwarnung – kündigt aber Kontrollen an

Hinter den Kulissen des Technologiekonzerns versucht man derweil, die Wogen zu glätten. Das Kontrollgremium unterstreicht, dass aktuell nichts auf eine Gefährdung von Firmengeheimnissen oder der nationalen Sicherheit Amerikas hindeute. Trotzdem wolle man jetzt sämtliche Vorgänge lückenlos unter die Lupe nehmen. Es wird betont, dass Huang die Untersuchenden vorbehaltlos unterstützt. Parallel zu den stattfindenden Nachforschungen bleibt er als Vorstandschef im Amt.

Völlig überraschend tauchen diese Anschuldigungen allerdings nicht auf. Bereits im Frühling ließ der amerikanische Chefdiplomat Marco Rubio eine geheime Akte anlegen, welche auf Gefahren für die Sicherheit rund um Nvidia hinwies. Nach Angaben der „New York Times“ vermuteten die Nachrichtendienste der USA, dass eine führende Geschäftsfrau aus dem Stadtstaat Singapur im Dienst des chinesischen Staatssicherheitsministeriums stand. Genau diese Person pflegte demnach engen Kontakt zum Vorstandsvorsitzenden Jensen Huang.

Das Dokument verfolgte den Zweck, Offizielle in Washington für eventuelle chinesische Einmischungen im US-Tech-Sektor zu sensibilisieren. Auch in Deutschland kennt man Huang übrigens gut: So besuchte der Manager beispielsweise im Berliner Kraftwerk den Auftakt zum „Invest in Germany Summit“. (red)