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NRW-Region am PrangerBei Hausärzten die rote Laterne für ganz Deutschland

Landtag: nirgendwo weniger Hausärzte als in Westfalen-Lippe

Copyright: Patrick Pleul/dpa

Daten des Bundesarztregisters geben Auskunft über die Arztdichte in den Bundesländern. (Symbolbild)

Die Zahl der Allgemeinmediziner sinkt in manchen Gegenden von NRW dramatisch.

Sozialdemokraten warnen eindringlich – Steht die medizinische Versorgung vor dem Aus?

Im Landesparlament von NRW wird heute (10 Uhr) die prekäre Versorgung mit Allgemeinmedizinern in Westfalen-Lippe debattiert. Die Lage spitzt sich zu.

Das kürzlich publizierte Bundesarztregister enthüllt die bittere Wahrheit: Unter sämtlichen 17 Bezirken der Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland rangiert Westfalen-Lippe auf dem allerletzten Rang. Wie die dpa meldet, versorgen dort lediglich etwa 61 Allgemeinmediziner 100.000 Menschen. Zugleich macht der Anteil der Personen über 65 Jahre mit beinahe 20 Prozent einen überdurchschnittlich großen Teil der Bevölkerung aus.

Sozialdemokraten verlangen Aufklärung von der Regierung

Von der Landesregierung will die oppositionelle SPD wissen, wie gewährleistet werden kann, dass Westfalen-Lippe diesen letzten Platz wieder verlässt. Gefordert wird ein verbindlicher Fahrplan mit handfesten Schritten, damit sich abzeichnende Engpässe in der Versorgung in ganz NRW verhindert werden.

„Die hausärztliche Versorgung ist der Grundpfeiler eines funktionierenden Gesundheitssystems“, heißt es im Antrag der SPD. „Wenn ganze Regionen abgehängt werden, gefährdet das die gesundheitliche Daseinsvorsorge massiv.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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