Nike auf Erholungskurs? Der Gewinn bricht trotzdem dramatisch ein.
Nike kämpft sich zurückAdidas-Konkurrent will mit neuer Strategie aus der Krise

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Nike arbeitet sich aus einer weitgehend hausgemachten Krise. (Archivbild)
Für den US-Giganten Nike, den großen Widersacher von Adidas, sind es harte Tage. Zwar gibt es Fortschritte bei der Bewältigung der unternehmerischen Schwierigkeiten, aber die aktuellen Geschäftszahlen senden alarmierende Signale. Ein Schock: Der Gewinn stürzte um 35 Prozent ab, übrig blieben nur 520 Millionen Dollar.
Einen Lichtblick gibt es aber: Auf dem entscheidenden US-Heimatmarkt konnte der Umsatz um drei Prozent zulegen, auf eine Summe von über fünf Milliarden Dollar. Die Gesamteinnahmen blieben mit fast 11,3 Milliarden Dollar (9,8 Mrd. Euro) stabil, was die Prognosen der Wall Street sogar ein wenig überstieg.
Die Krise ist hausgemacht
Die missliche Lage hat sich das Unternehmen selbst zuzuschreiben, wie die dpa meldet. Nike hatte sich in der Vergangenheit übermäßig auf den Verkauf direkt an die Kundschaft konzentriert. Diese Strategie ging zulasten der Einzelhändler, während das eigentliche Sport-Sortiment für modische Lifestyle-Artikel vernachlässigt wurde.
Wettbewerber erkannten diese Schwäche sofort und sicherten sich in den Läden wichtige Verkaufsflächen, die Nike verlor. Darunter litten die Absatzzahlen empfindlich. Jetzt liegt es an Firmenchef Elliott Hill, den Kurs zu korrigieren und die Ausrichtung erneut auf Athleten zu konzentrieren. Gleichzeitig versucht die Firma, die Beziehung zu den Vertriebspartnern im Handel zu verbessern (red).
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