Abo

„Das Vertrauen liegt bei null“Iran erteilt den USA eine klare Absage für Verhandlungen

Irans Außenminister Araghtschi

Copyright: Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa

Irans Außenminister Abbas Araghtschi bestätigt einen Kontakt zum US-Sondergesandten Steve Witkoff. Foto Archiv

Teheran zeigt Washington die kalte Schulter. Das Misstrauen ist einfach zu groß.

Klare Ansage aus Teheran! Über mögliche Gespräche mit den Vereinigten Staaten ist laut Außenminister Abbas Araghtschi noch kein Beschluss gefallen. Die Bedenken sind jedoch gewaltig. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, erklärte der Top-Diplomat gegenüber dem arabischen Sender Al Jazeera.

Zudem knüpft der Iran harte Forderungen an eine mögliche Einigung, wie die „dpa“ meldet. Eine Feuerpause, die sich ausschließlich auf das eigene Staatsgebiet beschränkt, werde nicht hingenommen. Teheran verlangt stattdessen ein komplettes Ende der Kampfhandlungen im gesamten Gebiet. Dies bezieht auch Attacken auf Partner wie die libanesische Hisbollah mit ein.

Geheimer Draht nach Washington

Ein echtes „Wie bitte?!“-Detail: Der Außenminister sprach zum ersten Mal auch über den Austausch mit der Regierung in Washington. Es existiert offenbar ein direkter Kanal. Laut seinen eigenen Worten steht Araghtschi in Verbindung mit dem amerikanischen Sonderbeauftragten Steve Witkoff. Botschaften werden demnach über das Außenressort in Teheran weitergeleitet.

Doch dieser Kommunikationsweg ändert nichts an der harten Haltung der iranischen Führung. Bislang habe Teheran weder auf die 15 Initiativen aus Amerika reagiert noch selbst Bedingungen oder Angebote ausgearbeitet, so Araghtschi (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Iran-Krieg - Israel

„Schwächer denn je“

Netanjahu prophezeit Sturz des Regimes im Iran