Mercedes greift nach den Waffen: G-Klasse wird Drohnenjäger.
Mercedes rüstet aufG-Klasse und Sprinter sollen zu Drohnen-Jägern werden

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Mercedes möchte mit einem Drohnen-Start-up zusammenarbeiten. (Symbolbild)
Mercedes greift nach den Waffen! Der Auto-Gigant, berühmt für seine edlen Karossen, zielt auf den Rüstungsmarkt. Zwei bekannte Fahrzeugtypen sollen zu gefürchteten Drohnen-Abfangjägern werden.
Der Stuttgarter Fahrzeughersteller Mercedes-Benz beabsichtigt eine Partnerschaft mit der jungen Drohnenfirma Tytan Technologies. Eine Vereinbarung dazu wurde während der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in der Hauptstadt besiegelt. Der Deal sieht vor, dass Mercedes die Plattformen für ein innovatives System zur Drohnenabwehr bereitstellt.
Aus G-Klasse und Sprinter wird der „Drone Defender“
Das Herzstück des Projekts ist ein Abwehrsystem, das den Namen „Drone Defender“ trägt. Die ikonische G-Klasse soll hierfür als Basis für das mobile Verteidigungssystem fungieren. Schon jetzt ist der widerstandsfähige Offroader bei der deutschen Armee unter der Bezeichnung „Wolf“ bekannt.
Ergänzend dazu könnte ein modifizierter Sprinter als mobile Startrampe für Drohnen dienen. Das würde dem gesamten System eine hohe Beweglichkeit und rasche Einsatzbereitschaft verleihen. Eine Unternehmenssprecherin hielt sich auf Anfrage jedoch bedeckt, was einen Zeitplan oder die Summe der geplanten Ausgaben betrifft.
Konzern-Boss Källenius: Die Weltlage ist ernster geworden
Diese Entwicklung ist keine völlige Überraschung. Ola Källenius, der Chef von Mercedes-Benz, signalisierte schon vor einiger Zeit seine Bereitschaft, das Engagement im Verteidigungssektor zu erweitern. Dies müsse aber „wirtschaftlich sinnvoll“ sein, sagte Källenius dem „Wall Street Journal“.
Seine Rechtfertigung verdeutlicht den Ernst der Situation: „Die Welt ist unberechenbarer geworden, und ich denke, es ist absolut klar, dass Europa sein Verteidigungsprofil stärken muss“, erklärte er. Er fügte hinzu: „Sollten wir dabei eine positive Rolle spielen können, wären wir dazu bereit.“ (dpa/red)
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