Russische Kampfjets haben einem Medienbericht zufolge einen Alarm der Luftverteidigung in Polen ausgelöst.
MedienberichtRussische Kampfjets lösen Nato-Alarm aus

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Ein Tornado der Bundeswehr startet während des Nato-Luftwaffen-Manövers „Tiger Meet“ auf dem Flugfeld des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“.
Vier russische Kampfjets vom Typ MiG-31 haben einem Medienbericht zufolge am Freitag einen Alarm der Luftverteidigung in Polen ausgelöst. Sie seien in Richtung der russischen Westgrenze geflogen, berichtete die „Bild am Sonntag“ laut Vorabmeldung vom Samstag (29. November) und berief sich auf Informationen aus Nato-Kreisen.
Polnische Streitkräfte sowie in Polen stationierte Bundeswehr-Einheiten hätten ihre Luftverteidigungssysteme daraufhin in höchste Alarmbereitschaft versetzt.
Zwei deutsche Patriot-Luftabwehrsysteme am Flughafen in Rzeszow, über den ein Großteil der westlichen Militärhilfe für die Ukraine läuft, wurden dem Bericht zufolge aktiviert, Soldaten der deutschen Luftwaffe waren demnach an der Reaktion beteiligt. Wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Nato-Angaben berichtete, kehrten die russischen Jets später wieder um.
Ein Sprecher der Luftwaffe sagte der Zeitung: „Es gab am Freitag Aktivitäten im russischen Luftraum, die in Polen eingesetzten Flugabwehrkräfte haben eine Reaktion gezeigt. Darunter auch die beiden Patriot-Systeme der Luftwaffe.“
Polen ist ein entschiedener Unterstützer der Ukraine bei der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg und ein wichtiges Drehkreuz für Hilfs- und Waffenlieferungen in die Ukraine. Das EU- und Nato-Mitgliedsland hat Grenzen zur Ukraine, zu Russlands Verbündetem Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad. Auch EU- und Nato-Länder wie Estland oder Rumänien meldeten bereits das Eindringen russischer Drohnen oder Militärflugzeuge in ihren Luftraum. (AFP)
