Bei Maischberger Greta Thunberg sorgt mit Aussage für Wirbel – „macht keinen Sinn, liebe Greta“

Sandra Maischberger (l.) mit Greta Thunberg beim ARD-Interview.

Sandra Maischberger (l.) mit Greta Thunberg beim ARD-Interview.

Greta Thunberg überrascht bei Maischberger im ARD mit Aussagen zur Energie-Politik. Vor allem ein Zitat sorgt für Diskussionen. Doch auch ihre Meinung zu den Grünen dürfte vielen nicht passen.

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des ARD-Interviews mit Greta Thunberg sorgte ein Zitat der Klimaaktivistin für Wirbel. Demnach sprach sich die Schwedin für die Nutzung von AKWs aus.

Eine Aussage, die natürlich für Diskussionen sorgt. Die ehemalige Grünen-Chefin Simone Peter reagierte umgehend auf Twitter. „(Nicht nur) in Deutschland macht das keinen Sinn, liebe Greta“, so die Politikerin in dem Tweet, dem eine gewisse Eingeschnapptheit anzumerken war.

Greta Thunbergs AKW-Aussage – Kritik von den Grünen, Jubel bei FDP und CDU

Zum Ausgleich der erneuerbaren Energien brauche es Flexibilität statt „inflexible Volllast“, so Simone Peter weiter.

Alles zum Thema Greta Thunberg

Bei der FDP löste das AKW-Zitat von Thunberg unterdessen wohl überraschte Jubelschreie aus. Parteichef Christian Lindner meldete sich persönlich zu Wort. Er begrüße den Zuspruch der „Fridays for Future“-Gründerin für „die FDP-Position“, so der FDP-Chef auf Twitter.

Auch CDU-Chef Friedrich Merz ging sogar noch einen Schritt weiter und zog Greta auf seine Seite. Auf die Frage, wie lange deutsche Atomkraftwerke seiner Meinung nach noch laufen sollten, antwortete Merz im TV: „So wie Greta Thunberg das auch sieht, mindestens bis Ende 2024.“

Greta Thunberg: Was ihre AKW-Aussage wirklich bedeutet

Ganz so euphorisch war der Ausspruch von Greta Thunberg dann aber wohl doch nicht zu verstehen. Stattdessen ließ die Klimaaktivistin in dem Interview mit Sandra Maischberger mit keiner Silbe verstehen, dass sie die Atomkraft generell für eine gute Idee halte.

Sie sieht darin nur das geringere Übel im Vergleich zur Kohle. Greta Thunberg wörtlich: „Wenn [die Atomkraftwerke] schon laufen, glaube ich, dass es ein Fehler wäre, sie abzuschalten und sich der Kohle zuzuwenden.“

Greta Thunberg mit Seitenhieb gegen die Grünen

Doch die Klimaaktivistin überraschte in dem ARD-Interview auch mit einem Seitenhieb gegen die Grünen. Greta Thunberg warf Deutschland vor, einer der schlimmsten Klimasünder weltweit zu sein.

Auf die Frage von Moderatorin Maischberger, ob sie sich von der Regierungsbeteiligung der Grünen Hoffnung auf Veränderung versprochen habe, antwortete die 19-Jährige trocken: „Nicht wirklich.“

Auch in Schweden sei lange Zeit eine grüne Partei an der Regierung beteiligt gewesen, „und wir sind immer noch einer der Weltmeister im Greenwashing“. Rumms, das hat gesessen!

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