Luisa Neubauer Aktivistin wendet sich in Video an Olaf Scholz und stellt dramatisches Ultimatum 

Luisa Neubauer von Fridays for Future stellt bei einem Pressegespräch im Oktober 2021 die Forderungen vor, die eine neue Bundesregierung in den ersten 100 Tagen erfüllen soll.

Luisa Neubauer von Fridays for Future stellt bei einem Pressegespräch im Oktober 2021 die Forderungen vor, die eine neue Bundesregierung in den ersten 100 Tagen erfüllen soll.

An ihr kommt die neue Bundesregierung nicht vorbei: Aktivistin Luisa Neubauer hat sich auf TikTok an Olaf Scholz gewandt und ein Ultimatum gestellt, das zeigt, wie dramatisch die globale Lage ist.

Seit Mittwoch hat Deutschland offiziell einen neuen Bundeskanzler und eine neue Regierung. Olaf Scholz will mit der Ampel-Koalition für einen Aufbruch sorgen. Eines der größten Herausforderungen dürfte dabei neben der Corona-Pandemie die Klimakrise sein. Stichwort: Fridays for future.

Und wie aufs Stichwort meldet sich wenige Stunden nach der Vereidigung des neues Bundeskanzlers Aktivistin Luisa Neubauer auf TikTok zu Wort. Die 25-Jährige hat eine klare Forderung an die Politik: Nämlich, den globalen Temperaturanstieg durch Maßnahmen auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Luisa Neubauer stichelt in TikTok gegen Angela Merkel 

Mit der Arbeit der vorherigen Regierung scheint die „Fridays for future“- Aktivistin alles andere als zufrieden. In einem TikTok teilt sie einen Ausschnitt aus einer Pressekonferenz, in der Angela Merkel sich zu dem Thema äußert: „Und jetzt würde wahrscheinlich Luisa Neubauer sagen, dann muss ich mich halt anstrengen. Und dann würde ich sagen, dass ich mich anstrenge“, erklärt Merkel dort mit einem Lächeln. 

Luisa Neubauer reagiert skeptisch: „Ah ja, das klingt nach einer realistischen Unterhaltungen. In dem Sinne: Ciao, Frau Merkel! War uns 'ne Ehre! Herr Scholz, herzlich willkommen! Wir freuen uns drauf, wir werden sicher viel Spaß zusammen haben.“

Luisa Neubauer: Klare Botschaft an Bundeskanzler Olaf Scholz 

Die Aktivistin betont an Scholz gewandt: „Überlegen Sie sich das, wenn Sie eine ‚1,5 Grad‘-Politik machen, müssen wir weniger nervig sein. Vielleicht wär das was?“ Dann wird ein Text eingeblendet: „Die nächste Bundesregierung ist die letzte, die das ‚1,5 Grad‘-Limit noch einhalten kann. See you on the streets!“

Damit kündigt sie indirekt weitere Proteste der Klimabewegung an. Es wird wieder einmal deutlich: Die Lage ist dramatisch. Wie und ob die neue Regierung der Forderungen der „Fridays for future“ einhalten wird, wird sich aber wohl erst in den nächsten vier Jahren zeigen... (mei)

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