Schokolade von Lindt kostet immer mehr, die Kassen klingeln trotzdem lauter denn je. Der Schweizer Konzern meldet einen riesigen Profit-Sprung, obwohl die Verkaufszahlen sinken. Wie kann das sein?
Preis-Explosion bei LindtTrotzdem Rekord-Gewinne für den Schoko-Riesen

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Im Schnitt um 19 Prozent stiegen die Schokopreise beim Schweizer Hersteller. (Symbolbild)
Ein sattes Plus beim Profit konnte der Schweizer Konzern Lindt & Sprüngli im letzten Jahr verbuchen, was auf deutliche Preissteigerungen bei seinen Schokoladenprodukten zurückzuführen ist. Der Reingewinn kletterte auf 726,7 Millionen Franken (entspricht 806 Mio. Euro), ein Anstieg von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die dpa meldet.
Der Grund für die Preis-Watsche: Kakao-Kosten explodieren
Der Hersteller, berühmt für seine Lindor-Kugeln und edle Schokolade, rechtfertigt die Preisanhebungen von circa 19 Prozent vor allem mit den explodierten Kosten für Kakao. Ein weiteres Aushängeschild des Unternehmens sind die goldenen Osterhasen, die besonders zur Osterzeit beliebt sind.
Weniger Schoki im Korb – Das sagt Lindt dazu
Anscheinend haben die saftigen Preise viele Käuferinnen und Käufer vergrault. In der Folge sank das Absatzvolumen, was bedeutet, dass die verkaufte Menge an Schokolade abnahm. Der Konzern schiebt dies jedoch auf die aktuellen „geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten“, so die offizielle Begründung.
Trotzdem konnte der Jahresumsatz im Jahr 2025 um 8,2 Prozent auf 5,9 Milliarden Franken gesteigert werden. In Deutschland verzeichnete der Konzern nach eigenen Angaben ein starkes Wachstum im zweistelligen Bereich.
Für Lindt & Sprüngli geht die Taktik, den Fokus auf teurere Produkte anstelle von größeren Verkaufsmengen zu legen, offenbar perfekt auf. Leidtragende sind die Schokoladen-Liebhaber, die für den Genuss deutlich mehr bezahlen müssen. (red)
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