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„Letzte Generation“Jetzt kleben sie sich sogar an den Autoreifen fest – irres Foto

Ein Aktivist der „Letzten Generation“ klebte sich in Berlin am 15. Mai gar am Autoreifen fest.

Ein Aktivist der „Letzten Generation“ klebte sich in Berlin am 15. Mai gar am Autoreifen fest.

Erneut blockieren Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“ wichtige Straßen in Berlin, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Mit erneut sehr unkonventionellen Methoden.

Demonstranten der Klimagruppe „Letzte Generation“ haben am Montagmorgen (15. Mai) gleich an 17 Orten in Berlin den Verkehr blockiert. Wie viele Menschen an den Blockaden beteiligt waren, konnte eine Polizeisprecherin zunächst nicht sagen. Die Verkehrsinformationszentrale meldete lange Staus.

Unterstützerinnen und Unterstützer der „Letzten Generation“ kleben sich immer wieder auf Fahrbahnen fest, um ihre Forderungen nach einem strikten Klimaschutz durchzusetzen. In den vergangenen Tagen hatten die Aktivisten pausiert. Diesmal nutzte die Gruppe nicht nur ein neues Klebstoff-Gemisch, sondern auch andere unkonventionelle Methoden. 

„Letzte Generation“: Neues Sand-Klebstoff-Gemisch

Nach eigenen Angaben nutzte die „Letzte Generation“ diesmal ein Sand-Klebstoff-Gemisch, damit es besonders lange dauert, die festgeklebten Hände vom Asphalt zu lösen. Die Polizei meldete, sie habe teils Trennschleifer eingesetzt, sodass Fahrbahnschäden entstanden, die zunächst repariert werden mussten.

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Nach Angaben eines dpa-Fotografen hatten sich auf dem Hohenzollerndamm zwei von insgesamt sechs Protestierenden an Mietwagen festgeklebt, die sie aufgestellt hatten, um den Verkehr zu stoppen. Fotos, die von der Gruppe veröffentlicht worden waren, zeigen einen Aktivisten, der sich an einem Autoreifen festgeklebt hatte.

„Letzte Generation“: Carla Hinrichs vor Ort

An den Blockaden beteiligt war nach Beobachtung des dpa-Fotografen auch die Pressesprecherin der Gruppe, Carla Hinrichs, obwohl sie vergangene Woche vom Amtsgericht Frankfurt am Main wegen einer früheren Aktion zu zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden war. Hinrichs selbst schrieb auf Twitter: „Kein Urteil wird mich davon abhalten, für Gerechtigkeit zu protestieren.“

Die Sprecherin des Frankfurter Amtsgerichts, Sylvia Hauptmann, erklärte die Rechtslage auf Anfrage so: Das Urteil von vergangener Woche sei noch nicht rechtskräftig, da Einspruchsfristen noch liefen. Sollte das Frankfurter Urteil rechtskräftig und Hinrichs für die Berliner Aktion erneut verurteilt werden, könnte ein Verstoß gegen die Bewährung festgestellt werden. Dann könnte es sein, dass Hinrichs ihre Haftstrafe antreten muss. (dpa/mg)