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„Blut der Sklaverei“ Im Video: König Charles mit Eiern beworfen – Mann (23) festgenommen 

König Charles III. vor dem York Minster unter einem Regenschirm.

König Charles III. am 9. November 2022 vor dem York Minster, in dem ein Gottesdienst zur Enthüllung einer Statue von Königin Elizabeth II. teilzunehmen stattfand. Den Regenschirm hätte er auch beim Eierwurf gebrauchen können.

In York ist König Charles III. mit Eiern beworfen worden. Im Netz kursieren Videos der Aktion. Ein 23-Jähriger wurde festgenommen.

Aus Protest gegen den Umgang des britischen Königshauses mit der Kolonialvergangenheit des Landes sind König Charles III. und Königsgemahlin Camilla am Mittwoch (9. November 2022) in York mit Eiern beworfen worden.

Der Wurf-Verdächtige, ein 23-Jähriger, habe gerufen, das Land sei „auf dem Blut der Sklaverei“ errichtet worden, schrieb„Daily Mail“-Reporterin Rebecca English auf Twitter. Er sei danach wegen Verdachts auf Verstöße gegen die öffentliche Ordnung festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

Eierwurf auf König Charles III.

Fernsehbilder zeigten den 73 Jahre alten Monarchen auf einer abgesperrten Straße in der Altstadt von York, zu seinen Füßen lag ein zerbrochenes Ei auf dem Pflaster.

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In sozialen Netzwerken kursierten Videos, auf denen zu erkennen war, wie aus einer Menschenmenge am Straßenrand mehrere Eier in Richtung des Königspaars flogen, die sie nur knapp verfehlten.

Hier sehen Sie eines der Videos:

In einem von English auf Twitter veröffentlichten Video war zu sehen, wie mehrere Polizisten offenbar eine Person hinter der Absperrung an einer Straße festhielten.

Diesen Clip sehen Sie hier:

Der Festgenommene war auf dem Video nicht zu sehen. Weitere auf sozialen Netzwerken kursierende Videos zeigten später jedoch, wie ein junger Mann in Fesseln weggetragen und in einen Kastenwagen der Polizei gesteckt wurde.

König Charles und Königsgemahlin Camilla (75) hielten sich am Mittwoch im Rahmen eines zweitägigen Besuchs in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire auf. Am Mittwochvormittag wurden sie mit einem traditionellen Empfang in der historischen Altstadt Yorks willkommen geheißen.

An den Straßen hatten sich viele Schaulustige versammelt, um einen Blick auf das Königspaar zu werfen. Der Besuch wurde trotz des Zwischenfalls fortgesetzt. Charles enthüllte später in der Stadt die erste Statue seiner Mutter Elizabeth II. seit deren Tod am 8. September. (dpa)

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