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Die KI-Welle rolltIfo-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Firmen nutzt die Technik

Ifo-Institut

Copyright: Leonie Asendorpf/dpa

Ein Wirtschaftsaufschwung liegt in weiter Ferne, dementsprechend schwierig ist laut Ifo-Institut die Lage vieler Unternehmen. (Archivbild)

KI auf dem Vormarsch: Mehr als die Hälfte der Firmen nutzt sie.

Künstliche Intelligenz ist in Deutschlands Betrieben auf dem Vormarsch. Eine Erhebung vom Münchner Ifo-Institut belegt: Inzwischen verwenden 54,4 Prozent der Firmen KI-Software. Im Vorjahr belief sich die Quote auf lediglich knapp 41 Prozent. Diese Entwicklung macht auch vor den Toren Kölns nicht halt.

„Die Dynamik bei der Einführung ist hoch“, so die Einschätzung von Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe. Diese Zahlen sind der Beweis für einen echten KI-Umbruch in deutschen Büros und Fabrikhallen.

Große Konzerne hängen den Mittelstand ab

Die Studie legt aber auch eine besorgniserregende Entwicklung frei: Es entsteht eine deutliche Spaltung zwischen Konzernen und dem Mittelstand. Während bei den Großunternehmen bereits 67,2 Prozent – also mehr als zwei Drittel – auf KI setzen, hinken die mittleren Firmen mit nur rund 47 Prozent und die kleinen mit 51,2 Prozent hinterher. Die Großen drohen, die Kleinen bei dieser Zukunftstechnologie abzuhängen.

Hier kommt KI am häufigsten zum Einsatz

Doch wofür wird die neue Technologie eigentlich konkret gebraucht? Die Anwendungsfälle sind breit gefächert und umfassen sowohl alltägliche Büroarbeiten als auch komplexe Auswertungen. Besonders oft kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz in der Administration, für Datenanalysen, beim Coden, für die Korrespondenz und zur Recherche.

Zahlreiche Firmen setzen die Technik zudem für Planungsaufgaben, im Controlling oder für den Dialog mit ihrer Kundschaft ein. „Besonders bei Routineaufgaben und der Verarbeitung großer Informationsmengen eröffnet KI neue Möglichkeiten“, bestätigt Wohlrabe. Am stärksten ist die Technologie laut Ifo im Industriesektor vertreten, wo sie schon in 58,7 Prozent der Betriebe genutzt wird.

Die Datenbasis dafür ist solide: Jeden Monat werden vom Ifo-Institut im Rahmen der Konjunkturanalysen mehrere tausend Unternehmen befragt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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