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Der große KI-KahlschlagMeta entlässt Tausende, weil KI die Arbeit übernimmt

Meta

Copyright: Andrej Sokolow/dpa

Die Meta-Mitarbeiter sollen erst am 20. Mai erfahren, wer den Job verliert. (Archivbild)

Meta feuert 8.000 Leute – weil KI ihre Jobs übernimmt

Schocknachricht aus dem Silicon Valley! Der Konzern hinter Facebook, Meta, setzt fast 8.000 Leute vor die Tür. Der Grund ist knallhart: Künstliche Intelligenz macht ihre Jobs überflüssig.

Schon im Januar ließ Meta-Boss Mark Zuckerberg die Katze aus dem Sack. Er sagte voraus, die Arbeitswelt werde durch KI bis 2026 „dramatisch“ umgekrempelt. Aufgaben, die früher riesige Abteilungen beanspruchten, könnten bald „von einer einzigen, sehr begabten Person erledigt werden“, schwärmte Zuckerberg, wie die dpa berichtet.

Tausende müssen zittern: Wer fliegt am 20. Mai?

Jetzt wird's bitter: Für rund jeden zehnten Angestellten bei Meta ist am 20. Mai der letzte Arbeitstag. Zusätzlich bleiben etwa 6.000 freie Positionen unbesetzt. Für die verbleibenden Mitarbeiter beginnt eine Zeit des Bangens. Janelle Gale, die Chefin der Personalabteilung, gestand in einer internen Nachricht, die Situation sei „unglaublich aufreibend“. Die verfrühte Mitteilung war durch Leaks nötig geworden, obwohl die Pläne noch in der Schwebe waren.

Die neuen Kollegen: KI-Agenten übernehmen

Der Motor hinter dieser Umwälzung ist die rasante Weiterentwicklung von KI-Systemen, welche bereits heute komplizierte Programmierarbeiten erledigen können. Bei Google etwa werden schon 75 Prozent des frisch erstellten Codes von KI-Tools generiert, während menschliche Entwickler hauptsächlich die Aufsicht führen.

Doch das ist nur der Anfang. Als Nächstes kommen sogenannte KI-Agenten. Diese Programme können selbstständig komplexe Aufträge ausführen. Technikchef Andrew Bosworth umriss dies in einer internen E-Mail, welche dem „Wall Street Journal“ zugespielt wurde, als die Vision für die künftige Ausrichtung des Unternehmens. Die Aufgabe der menschlichen Belegschaft wird es sein, diese Agenten „anzuführen, zu prüfen und ihnen zu helfen, besser zu werden“.

Meta ist nicht allein: Die ganze Branche baut um

Meta ist mit diesem Radikalschnitt kein Einzelfall. Auch der Bezahldienst Block – ins Leben gerufen vom Twitter-Mitgründer Jack Dorsey – hat vor Kurzem über 4.000 von 10.000 Arbeitsplätzen abgebaut. Dorsey machte klar, dass nicht Geldprobleme der Grund seien, sondern die neuen Potenziale, die KI in Verbindung mit kleineren Teams eröffnet. Er sagte voraus, dass die Mehrheit der Firmen binnen eines Jahres ähnliche Schritte einleiten würde.

Meta rechtfertigt die Kündigungen offiziell mit dem Vorhaben, die Firma effizienter zu machen und die gewaltigen Investitionen in die Infrastruktur für KI zu kompensieren. Für das laufende Jahr sind 115 bis 135 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Obendrein plant der Konzern anscheinend, die Computer-Nutzung der Belegschaft aufzuzeichnen, um damit kommende KI-Modelle anzulernen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, links) und Wolfgang Kubicki (FDP),  stellvertretender FDP-Parteivorsitzender (hier im Januar 2020).

Kubicki brüskiert CDU mit Spruch für Merz

„Du Eierarsch, dir werde ich das zeigen!“